Verstöße gegen 3G in Bus und Bahn wird jetzt richtig teuer!

Bundesweit gilt im öffentlichen Nahverkehr 3G. Das bedeutet, jeder Fahrgast muss entweder geimpft oder genesen sein, andernfalls muss er einen aktuellen negativen Test vorweisen. Wer gegen diese Vorschrift verstößt und erwischt wird, zahlt 150 Euro Bußgeld.

In Hamburg wird doppelt kassiert

Ab heute kassiert der HVV bei Verstößen zusätzlich eine Vertragsstrafe von 80 Euro. Hamburg ist somit derzeit das einige Bundesland, in dem Verstöße gegen die 3G-Regel doppelt bestraft werden. Wer seine Maske nicht korrekt trägt, wird noch mit 40 Euro zur Kasse gebeten.

Es geht nicht nur um Bestrafung

Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) sagte vor kurzem, es ginge nicht nur um reine Bestrafung. Es gäbe noch viele Fahrgäste mit Sprachbarrieren, daher mache man gerade eine große Kampagne zum Beispiel über die Infoscreens der Hochbahn oder Durchsagen. Es müsse aber allen klar gemacht werden, dass die 3G-Regel keine Empfehlung sei, sondern eine Pflicht. „Wir setzen weiter auf die Solidarität der Fahrgäste im HVV und werden über die Regelung sowie ihre Bedeutung weiter aufklären und informieren, damit wir gemeinsam gut durch den Winter kommen“, erklärt Tjarks.

95 Prozent der Fahrgäste halten sich an die Regeln

Ab heute werden die 750 Kontrolleure beim HVV deshalb genauer hinsehen. Bei den bisherigen Strichproben konnten sie feststellen, dass sich rund 95 Prozent an die 3G-Regeln halten und auch von der großen Mehrheit der Fahrgäste beführwortet werden.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: Was halten Sie von der zusätzlichen Vertragsstrafe durch den HVV? Wird hier unnötig abkassiert oder ist das der richtige Weg, um die Vorschriften effektiv einzuhalten? Schreiben Sie uns Ihr Kommentar!

Vatertagspläne – Was ist erlaubt? Was ist verboten?

Der inoffizielle Männer-Party-Tag kommt dieses Jahr unter ungewöhnlichen Voraussetzungen. Das gemeinsame Feiern bei kühlen Getränken und mit der Wurst auf dem Grill fällt wohl aufgrund diverser Auflagen in vielen Fällen flach. Aber was ist denn nun erlaubt und worauf müssen Väter dieses Jahr verzichten?

Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Jedes Bundesland kocht hier sein eigenes Süppchen. In Hamburg sind grundsätzlich die bereits gewohnten Hygiene- und Abstandsregeln auch über Himmelfahrt einzuhalten. Das heißt: im öffentlichen Raum aufhalten ja, aber weiterhin mit mindestens 1,5 Metern Abstand. Es dürfen sich bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten treffen.

Hafenrundfahrten und Bootsausflüge sind auch wieder gestattet, jedoch nur mit der Hälfte der ursprünglichen Personenanzahl. Wer die Zeit für Sport im Freien nutzen möchte, darf dies zwar, allerdings auch mit dem üblichen Abstandsgebot. Ausdauer- oder Torschusstraining sind daher zum Beispiel erlaubt, ein Zweikampftraining jedoch nicht.

Diese Verbote bleiben noch bestehen

Feiern in Gruppen ist weiterhin nicht gestattet, egal ob auf öffentlichen Plätzen oder in der heimischen Wohnung. Grillen und Picknicken in der Öffentlichkeit muss ebenso ausbleiben. Überwacht werden soll dies durch die Ordnungsbehörden und der Polizei, Verstöße werden mit Strafzahlungen sanktioniert.

Tanzlokale, Clubs, Bars… alles bleibt geschlossen. An Großveranstaltungen wie Straßenfeste, Konzerte etc. ist natürlich auch nicht zu denken.

Schleswig-Holstein erlaubt Tourismus – in Maßen

Wer sich unter diesen Voraussetzungen trotzdem nicht die Laune verderben lässt, macht halt das Beste draus. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Familienausflug? Dann aber nicht auf die Nordseeinseln, Büsum oder St. Peter-Ording, denn diese Ziele sind vom 21. bis 24. Mai (und danach noch einmal über das Pfingstwochenende) für Touristen tabu. Die Ostseeküste darf -natürlich auch unter den bekannten Abstandsregeln- besucht werden. Vorerst.

Viel Kritik wegen Preiserhöhung des HVV – Tschentscher schaltet sich ein

Nachdem der HVV eine Preiserhöhung für das kommende Jahr von 2,2 Prozent angekündigt hatte, lies die Kritik von allen Seiten nicht lange auf sich warten. Immerhin hatte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) noch Ende Juni erklärt, dass die Erhöhung der Preise nicht über der allgemeinen Teuerungsrate liegen sollte. Das wären derzeit 1,8 Prozent. Nachdem auch die Kritik über sein bisheriges Schweigen nach der Ankündigung der Erhöhung lauter wurde, meldete Tschentscher sich jetzt zu Wort und will die Preiserhöhung begrenzen.

Höhere Personal- und Energiekosten

Nach Aussage der Verkehrsunternehmen werden die Preiserhöhungen mit höheren Personal- und Energiekosten begründet. „Trotzdem wollen wir die Preissteigerung für die Kunden auf den Inflationsausgleich begrenzen“, sagte Tschentscher, das wäre derzeit eine Steigerung von nur 1,8 Prozent.

Höhere Ausgaben soll der Hamburger Haushalt tragen

Die Tarife werden von der Hamburgischen Bürgerschaft und den Gemeinden des Umlandes beschlossen. Tschentscher plädiert jedoch dafür, dass die höheren Ausgaben zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs künftig über den Haushalt finanziert werden müssen.

Eigentlich müssten 3,0 Prozent gefordert werden

HVV-Chef Aigner sagte, dass die Kosten der 28 Verbundunternehmen des HVV derzeit nur zu 74 Prozent gedeckt werden. Nach einer eigenen Einnahmezuwachs-Kalkulation benötigte man sogar eine Preiserhöhung um 3,0 Prozent. Die geforderte Preisanhebung läge damit sogar noch unter der Kostenentwicklung.

Achtung Urlauber: Handy im Flieger anlassen kann teuer werden

Die Aussage, dass eingeschaltete Handys im Flugzeug problematisch für die Bordelektronik seien können, ist oft zitiert und trotzdem falsch. Dennoch bekommen wir Reisende kurz vor dem Start stets die freundliche Aufforderung, Handys, Tablets und Laptops auszuschalten oder zumindest den Flugmodus einzustellen. Und man tut gut daran, dem Folge zu leisten.

Keine Gefahr für Leib und Leben, aber für den Geldbeutel

Die Regelungen, die das ausschalten diverser Elektrogeräte vorschreiben, kommen aus frühen Jahren, in denen es noch gar keine Smartphones gab. Und auch noch keine Erfahrungen mit elektronischen Störquellen. Aber die Technik schreitet voran und mit ihr entsteht auch ein neues Problem.

Daten-Roming in 10.000 Meter Höhe

Einige Fluglinien bieten nicht nur bordeigenes WLAN an, sondern auch ein Mobilfunknetz. Wer sein Smartphone jetzt vor dem Start nicht ausgeschaltet oder den Flugmodus eingeschaltet hat, verlässt zusammen mit dem Flieger auch das heimische Funknetz. Das netzlose Handy versucht nun ständig, sich mit einem anderen zur Verfügung stehenden Mobilfunknetz zu verbinden, sogenanntes Roming. Sollte keins zu finden sein, frisst die Sucherei bestenfalls nur an der Akkuleistung. Ist jetzt aber ein UMTS-Netz an Bord verfügbar, wird sich dort automatisch eingewählt, ohne dass der Handybesitzer dies zwingend merkt. Und ab da an -sofern man mobiles Daten-Roming in seinen Einstellungen nicht deaktiviert hat- funktionieren auch alle mobilen Dienste. Whatsapp-Nachrichten werden permanent abgefragt und empfangen, Wetterwidgets-Daten abgerufen, E-Mails empfangen und was sonst noch so alles am Boden gewünscht ist.

Teure Tarife sind die Falle

Das bordeigene mobile Funknetz ist jedoch nicht kostenlos, sondern wird wie auch alle andere Roming-Tarife über die Telefonrechnung abgerechnet. Und da steckt die Kostenfalle, denn die Fluglinien lassen sich diesen Service zum Teil fürstlich bezahlen. 100 Kilobyte Datenvolumen können da schon mal mehr als drei Euro kosten. So kann das Smartphone auch ungenutzt und in der Hosentasche fleißig Daten hin und her senden und sich binnen Minuten horrende Kosten anhäufen. Auch bei Flügen innerhalb der EU ist man vor hohen Kosten nicht sicher, denn die EU-Regelungen, die eine Kostenbegrenzung bei Datenroming innerhalb der EU vorschreiben, gelten nur am Boden und nicht in luftiger Höhe.

Das eventuell vorhandene bordeigene WLAN ist hiervon übrigens nicht betroffen. Dieses lässt sich üblicherweise nur nutzen, nachdem man sich aktiv mit von der Fluggesellschaft zur Verfügung gestellten Zugangsdaten eingeloggt hat. Welche Tarife hier gelten, erfährt der Datennutzer daher im Voraus.

Flugmodus schützt

Wer sein Handy in den Flugmodus stellt, es ausschaltet oder zumindest mobiles Daten-Roming in den Einstellungen deaktiviert, ist vor dieser Kostenfalle sicher. Insofern ist der Hinweis des freundlichen Bordpersonals vor dem Start heutzutage wieder gerechtfertigt. Das Smartphone ist zwar kein Sicherheitsrisiko für das Flugzeug, aber anstatt die Bordelektronik zu stören kann die nächste Telefonrechnung verstörend sein.

Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?

Sommerzeit ist Urlaubszeit, auch in Hamburg! Nehmen Sie teil an unserer kleinen Collage

„Hamburg macht Urlaub“,

die wir am Ende der Ferienzeit veröffentlichen möchten.

Ihr Urlaubsbild ist gefragt

Halten Sie Ihren ganz persönlichen und besonderen Urlaubsmoment fest und senden uns Ihr Foto an urlaub@localhost oder nutzen das Formular an Ende dieses Absatzes. Schreiben sie auch gerne kurz dazu, wie es zu diesem Bild kam. Aus allen Einsendungen suchen wir die schönsten Momente heraus und gestalten eine „Hamburg macht Urlaub“-Seite mit tollen Impressionen.

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Sechs Wochen Sperre der S-Bahn Altona

Ab den morgigen Donnerstag werden alle Linien von und zum S-Bahnhof Altona für die nächsten sechs Wochen unterbrochen. Grund hierfür sind Bauarbeiten am Lessingtunnel. Betroffen sind alle Linien zwischen Altona und Othmarschen, Diebsteich und Holstenstraße. Der S-Bahnhof wird nur noch über den Tunnel vom Jungfernstieg mit Ersatzbussen angefahren.

20 Minuten längere Fahrzeit

Als vor zwei Jahren schon einmal die Verbindung unterbrochen werden musste, hatten sich schnell lange Warteschlangen vor den Ersatzbussen gebildet. S-Bahnchef Kay Uwe Arnecke gibt eine Teilentwarnung: „Wir haben allerdings die Haltestelle in Altona auf die Max-Brauer-Allee verlegt, weil ja der ZOB schon sehr belastet ist schon durch die normalen Buslinien.“ Dennoch rät er dazu, pro Strecke eine Verzögerung von 20 Minuten einzuplanen.

Ferienzeit ist Bauzeit – oder doch nicht?

Nicht nur die Instandsetzung des Lessingtunnels fällt in die Ferienzeit. Auch in Hamburgs Norden gibt es einige Sommerbaustellen, die zum Beispiel auf der Linie U1 für eine Unterbrechung zwischen Fuhlsbüttel Nord und Ohlsdorf sorgt. Auch die U-Bahnhaltestelle Landungsbrücken wird derzeit ausgebaut, so dass die Passagiere der U3 ebenfalls umsteigen müssen. Dass die Sommerferien sich geradezu anbieten, solche Baumaßnahmen in dieser Zeit abzuwickeln, liegt auf der Hand, da urlaubsbedingt weniger Pendler betroffen sind.

Auch im Straßenbau hält sich wacker der Verdacht, dass gerade während der Ferienzeit besonders viel gebaut wird. Das hat der ADAC in seiner Staubilanz 2017 jedoch widerlegt. Zwar macht es natürlich Sinn, im Sommer mehr zu bauen, da die Witterungsverhältnisse und die Tageshelligkeit die Arbeiten erleichtern, aber zu vermehrten Staus kommt es nur kurz zu Ferienbeginn. Die Anzahl der Staus nimmt während der Ferienzeit sogar ab – die Baustellen ebenfalls. Es gibt laut ADAC daher in den Ferien nicht mehr Baustellen als sonst, die Anzahl der Baustellen nimmt aber im Jahresverlauf zu.