Der Bunker wird grün

Auf dem Dach des St. Pauli-Bunkers wird es jetzt grün. Fünf neue Etagen entstanden und werden nun mit insgesamt 4.700 Bäumen, Sträuchern, Hecken und Kletterpflanzen bestückt. Ein Bergpfad soll an den Außenseiten des Bunkers nach oben führen und in 58 Metern Höhe auf dem öffentlichen Dachgarten enden. Heute werden die ersten Bäume angeliefert.

Neue Nutzung

Im Bunker selbst entsteht Platz für ein Hotel mit 136 Zimmern sowie eine Halle für bis zu 2.200 Gäste. Hier sollen tagsüber Schulsportveranstaltungen stattfinden, abends und an Wochenenden sind Konzerte und Lesungen geplant. Eine Bar und ein Restaurant sollen das neue Angebot abrunden.

Bunkerhochburg Hamburg

Im zweiten Weltkrieg wurden in keiner anderen Stadt so viele Bunker gebaut, wie in Hamburg. Zum Ende des Krieges standen über 1.000 dieser Gebäude mit meterdicken Wänden. Rund 400 Bunker gibt es noch heute und viele davon stehen unter Denkmalschutz. Der wohl bekannteste Bunker auf dem Heiligengeistfeld, „Medienbunker“ genannt, beherbergt heute diverse Firmen und Musik-Clubs

Hamburger Fischmarkt startet wieder

Ganze 15 Monate musste der Hamburger Fischmarkt wegen Corona pausieren und durfte acht weitere Monate nur unter strengen Auflagen stattfinden. Jetzt steht der Termin für eine Wiederaufnahme ohne Einschränkungen. Ab den 3. April wird es dann am Hamburger Hafen wieder laut und dir Marktschreierinnen und -schreier dürfen wieder aus vollem Herzen und  Lunge ihre Ware anbieten.

Gänzlich ohne Auflagen? Noch nicht ganz sicher

Fest steht zunächst, dass der Fischmarkt wieder von 5 Uhr bis 9:30 Uhr stattfinden soll. Die jetzige Regelung, dass nur die Hälfte aller Stände aufgebaut werden dürfen, wird ab April fallen. Die derzeitige Corona-Regelungen würden allerdings vorschreiben, dass die Marktbesucherinnen und -besucher auch weiterhin eine Maske tragen müssen. Noch ist nicht klar, ob sich bis zum Starttermin die Eindämmungsverordnung des Hamburger Senats noch einmal ändert.

Die Marktschreier stehen in den Startlöchern

Der Vizepräsident des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller, Klaus Moritz, prognostiziert, dass die besten Marktschreierinnen und Marktschreier die lange Pause genutzt haben, um ihre Akkus aufzuladen und sich darauf freuen, ihren Fisch und ihr Obst und was alles noch dazugehört, lautstark anzupreisen. Er geht davon aus, dass alle Händler zurückkehren und den Fischmarkt wieder zu dem machen, was er vor der Pandemie war: Ein unvergessliches Erlebnis für alle Besucherinnen und Besucher.

Ab heute in Hamburg nur noch 2G

Im Kampf gegen die immer steigenden Infektionszahlen hat Hamburg seine Corona-Regeln verschärft. Konnten viele Freizeit- und Kultureinrichtungen bislang wählen, ob Sie das 2G- oder 3G-Konzept anbieten, gilt nun ausschließlich 2G.

Kein Zutritt mehr für Ungeimpfte

Diese Verschärfung bedeutet, dass erwachsene Ungeimpfte ab heute nahezu keinen Zugang mehr zu zum Beispiel Kinos, Theater, Museen, Hotels oder Gaststätten haben. Darüber hinaus können die Einrichtungen selbst bestimmen, ob Sie trotz des 2G-Modells zusätzlich einen negativen Coronatest vorgelegt haben möchten („2G-plus“). Lediglich einige wenige Bereiche können weiterhin das 3G-Modell wählen. Hierzu gehört z.B. der Einzelhandel, der nicht für die Grundversorgung notwendig ist.

Kinder und Jugendliche ausgenommen

Da Kinder und Jugendliche sich erst seit kurzem impfen lassen können, gibt es für sie eine Übergangsfrist, in der sie generell alle 2G-Angebote nutzen können. Diese Ausnahmeregel soll so lange bestehen bleiben, bis eine ausreichende Impfquote in dieser Altersgruppe besteht.

 

Weihnachtsmärkte in Hamburg – 2G / 3G und was man noch wissen muss

Die gute Nachricht für alle Weihnachtsmarktliebhaber: In diesem Winter gibt es sie in Hamburg. Glühwein, Fressbuden, Spielzeug, Dekoration, winterliche Kleidung und reichlich andere Waren, die unseren nichtvorhandenen Bedarf stillen sollen. Da sind dann auch tiefe Temperaturen und ein nasskaltes Schmuddelwetter egal.

Corona ist noch da

…und darum gilt auf Hamburgs Weihnachtsmärkten entweder die sogenannte 2G-Regel oder 3G, das ist von Markt zu Markt unterschiedlich. Ausschließlich 2G gelten auf folgenden Märkten:

  • Weihnachtsmarkt Santa Pauli
  • Bergedorfer Wichtelmarkt
  • Christgrindelmarkt
  • Wandsbeker Winterzauber
  • Weihnachtsmarkt rund um den Gerhart-Hauptmann-Platz
  • Weihnachtsmarkt am Gänsemarkt
  • Weihnachtsmarkt an der Apostelkirche
  • Weihnachtsmarkt Barmbek
  • Harburger Weihnachtsmarkt
  • Weihnachtsmarkt St. Markus / Hoheluft
  • Winter Pride Weihnachtsmarkt / St. Georg

Auf den folgenden Märkten gibt es abgetrennte Bereiche, in denen jeweils 2G oder 3G gilt:

  • Niendorfer Weihnachtsmarkt / Tibarg
  • Hafencity Weihnachtsmarkt
  • Eppendorfer Weihnachtsbummel
  • Historischer Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus
  • Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ am Jungfernstieg
  • Weihnachtsmarkt in der Osterstraße
  • Weihnachtsmarkt an der St. Petri-Kirche
  • Weihnachtsmarkt in der Spitalerstraße
  • Weihnachtsmarkt auf der Fleetinsel
  • Weihnachtsmarkt Ottensen

Für den Weihnachtsmarkt Blankenese liegen die Corona-Regeln noch nicht vor.

Wie reagiert Hamburgs Gastronomie und Kultur auf 2G?

Ab Samstag, den 28.08.21 dürfen Anbieter spezielle Angebote nur für Geimpfte und Genesene aufstellen und sind dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit. Ungeimpfte dürfen auch mit Test diese Angebote nicht nutzen.

Es besteht jedoch keine Pflicht, solche Angebote aufzustellen. Gastronomen, Kultur- und Sportanbieter dürfen auch weiterhin das 3G-Modell anbieten, dann bleibt es bei den bekannten Einschränkungen.

 

 

Gastronomie reagiert unterschiedlich

Einen einheitlichen Trend wird es in der ersten Zeit wohl nicht geben. Insbesondere kleine Kneipen sehen im 2G-Modell fast schon einen wirtschaftlichen Zwang. In größeren Restaurants sieht man das anders. Hier mache der Anteil der Ungeimpften aber getesteten Gäste noch rund 40% aus, die man mit 2G dann aussperren würde.

Problematisch zeigt sich auch der Personalmangel. Es ist derzeit nicht leicht, ausreichend viele geimpfte Servicekräfte zu finden.

 

Kultur: auch hier wird es bald Unterschiede geben

Im Moment bleiben alle Spielhäuser noch bei der bisherigen Prozedur. Das Schmidt Theater und die Komödie Winterhuder Fährhaus haben allerdings schon angekündigt, ab Oktober bzw. November 2G-Angebote zu machen. Das Thalia Theater ist sich noch nicht sicher, auch hier würde frühestens ab Oktober 2G eingeführt. Das Ohnsorg-Theater will sich an 2G voraussichtlich nicht beteiligen.

In Kinos wird sich vermutlich so schnell nichts ändern. Zwar würde 2G eine größere Besucheranzahl erlauben, allerdings besteht auch trotz 2G noch während der Vorsteilung eine Maskenpflicht. Da es derzeit ohnehin schwer ist, die Säle voll zu kriegen, wird man sich mit 2G wohl noch etwas Zeit lassen.

 

HSV und St. Pauli denken über 2G nach

Für die beiden Zweitligisten ist 2G eine Option. St. Pauli überlegt, getrennte Bereiche und Eingänge für 2G und 3G einzurichten.

 

 

„Nur Geimpfte und Genesene“ – Hamburg beschließt die Einführung der „2G-Regel“

Der rot-grüne Senat kann will heute eine Regelung beschließen, die Ungeimpfte von Veranstaltungen und Gastronomie ausschließen könnte. Der Restaurant- oder Konzertbesuch soll dann nur noch für gegen Corona Geimpfte oder von einer Infektion Genesene erlaubt sein. Dafür soll dann die Abstands- und Maskenpflicht entfallen und mehr Gäste zugelassen werden. Hamburg wäre dann das erste Bundesland, das eine „2G-Regelung“ einführt. In einer für heute angesetzte Pressekonferenz wird der Senat seine Entscheidungen öffentlich bekannt geben.

Update: Die „2G-Regelung“ wurde wie erwartet vom Hamburger Senat beschlossen. Publikumseinrichtungen wie Restaurants oder Theater können ab Samstag, den 28.08.2021 Angebote ausschließlich für Geimpfte und Genesene anbieten. Für solche Angebote entfallen dann Beschränkungen wie Abstandsvogaben, Testpflicht, Tanzverbot oder Vorgaben zu Sitzplätzen oder Tischanordnungen. Auch gibt es für Restaurants und Kneipen unter diesen Umständen keine Sperrstunde mehr.

Kinder und Jugendliche mit befristeter Ausnahmeregelung

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren können noch sechs Wochen lang unabhängig von ihrem Impfstatus an solchen „2G-Angeboten“ teilnehmen. Danach gelten die „2G-Regeln“ auch für sie, da bis dahin auch alle Jüngeren die Chance auf eine Impfung hätten.

Bedingte Maskenpflicht bleibt

Weiterhin eine Maskenpflicht besteht jedoch in den Inneneinrichtungen kultureller Stätten wie Theater, Kinos, Museen, Bibliotheken und Tierparks. Dafür dürfen diese unter 2G wieder alle Plätze anbieten.

Musikclubs dürften mit 2G wieder bis zu 1.300 Menschen in geschlossenen Räumen aufnehmen. Gleiches gilt für Livemusik- und Sportveranstaltungen. Im Außenbereich erhöht sich diese Grenze auf 2.000 Personen. Allerdings: Wo getanzt wird sind es nur 150 Menschen drinnen bzw. 750 draußen. Und: Beim Tanzen muss auch eine Maske getragen werden.

Keine Personengrenze gibt es bei 2G im Fitnessstudio, Schwimmbädern oder in Saunen. Allerdings gilt auch hier in Innenräumen die Maskenpflicht.

Meldepflicht für Veranstalter

Wer solche „2G-Angebote“ anbieten möchte, muss dies online anmelden und seine Gäste auch kontrollieren, ob sie einen Impf- oder Genesenen-Nachweis bei sich führen. Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 20.000 EUR fällig werden.

Wegfall der Kontaktnachverfolgung

Der Einzelhandel wird es begrüßen: Ab Samstag entfällt auch die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung in allen Hamburger Geschäften.

Coronatests nur noch verkürzt gültig

Bereits vorher beschlossen wurde, dass PCR-Tests nur bis zu 48 Stunden gültig sind. Schnelltests sogar nur noch 24 Stunden. Kinder unter sieben Jahren sind von einer Testpflicht befreit. Ebenso Schüler und Schülerinnen während der Schulzeit, da es ausreichend Testangebote während des Schulbetriebes gibt.