Filmfest Hamburg: Tag des freien Eintritts am 3. Oktober

© Michael Kottmeier

Unbegrenztes Kinovergnügen
Filmfest Hamburg: Tag des freien Eintritts am 3. Oktober

FILMFEST HAMBURG (26.9. – 5.10.2024) schenkt allen Hamburgerinnen und Hamburgern am 3. Oktober einen kostenfreien Kino-Festival-Tag. Alle FILMFEST-Filme, die an dem Tag in den fünf Festivalkinos Abaton, Studio-Kino, Metropolis, CinemaxX Dammtor und Passage laufen, sind frei zugänglich. Auch die neun FILMFEST-UMS-ECK-Kinos Alabama, Koralle Lichtspielhaus, Magazin Filmkunsttheater, 3001, Blankeneser Kino, Hansa Filmstudio Bergedorf, Savoy Filmtheater, Astor Film Lounge und Zeise Kinos werden sich an der Aktion mit jeweils einer Filmvorführung am 3. Oktober beteiligen.

Für Festivalleiterin Malika Rabahallah geht ein Traum in Erfüllung. „Am Tag der Deutschen Einheit sitzen wir hier in Hamburg gemeinsam im Kino, um zusammen zu lachen und zu weinen und nach dem Film zu diskutieren. Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei. Mehr Einheit geht nicht!“

Mit dieser Aktion, die mit Mitteln der Behörde für Kultur und Medien finanziert wird, möchte sich FILMFEST HAMBURG im Rahmen des 10-tägigen Festivals noch stärker in der Stadtgesellschaft verankern. Es sollen Menschen angesprochen werden, die das Festival (noch) nicht kennen, die selten oder noch nie im Kino waren und deren Teilhabe am kulturellen Leben durch verschiedene Gründe erschwert ist.

Malika Rabahallah: „Wir möchten die Hamburgerinnen und Hamburger herzlich einladen, mit uns die Welt des Films und unser großartiges Festival zu entdecken. Seit über 30 Jahren bringen wir das Weltkino mit den neuesten Filmen und mit nationalen und internationalen Gästen nach Hamburg. Dieses Jahr möchten wir gezielt, unter anderem mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie, Communities ansprechen und in die Stadtteile gehen. Wir werden für den 3. Oktober Ticket-Kontingente bereitstellen, um möglichst vielen Menschen an dem Tag einen Besuch bei FILMFEST HAMBURG zu ermöglichen. Wir möchten auch der Hapag-Lloyd-Stiftung danken, die uns mit einer zusätzlichen Förderung die deutsche Untertitelung der Filme ermöglicht.“

FILMFEST HAMBURG findet in diesem Jahr vom 26. September bis zum 5. Oktober statt. Zehn Tage lang werden die neuesten Filme aus aller Welt gezeigt. Das komplette Programm wird am 10. September bekanntgegeben.

 

 

Tag des offenen Denkmals 2024

Hanseatisches Oberlandesgericht (Neustadt), Foto: Sprinkenhof GmbH

Tag des offenen Denkmals 2024

Der Tag des offenen Denkmals findet in Hamburg vom 6. bis 8. September statt und lädt zur Erkundung der Hamburger Denkmallandschaft ein. Viele Gebäude sind sonst nicht öffentlich zugänglich und nur an diesem Wochenende für Interessierte geöffnet. Eine große Anzahl der präsentierten Denkmäler wurde mit Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege Hamburg restauriert oder erhalten. Im Programmheft des Denkmaltags sind sie mit einem Türmchen markiert. Der Tag des offenen Denkmals findet 2024 unter dem bundesweiten Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte” statt.

Denkmäler sind „Wahr-Zeichen“: Als Symbole und Landmarken sind sie wichtige Zeugen der Vergangenheit und bieten auch heute noch Orientierung. Aufgrund ihrer historischen, kulturellen oder sozialen Relevanz haben sie herausragende Bedeutung und dienen als Identifikationspunkte. Hamburg hat über 12.000 Denkmäler und wahrscheinlich ähnlich viele Wahrzeichen. Viele von ihnen haben Symbolkraft für die Stadt oder sind von internationaler Bedeutung. Oft sind es aber auch persönliche Erlebnisse, die zu individuellen „Wahr-Zeichen“ führen: Orte der Gemeinschaft, der Freude oder der Trauer, des Staunens oder des bürgerschaftlichen Engagements.

Ob bei Führungen und Rundgängen oder auf eigene Faust, allein oder mit Familie und Bekannten, zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Die Möglichkeiten, am Tag des offenen Denkmals – der in Hamburg ein ganzes Denkmaltag-Wochenende ist –sind vielfältig: Vor Ort wird es Besichtigungen, Führungen und Rundgänge sowie Familien- und spezielle Bau-Kultur-Angebote geben. Über 160 Denkmäler, viele davon zum ersten Mal dabei, geben in diesem Jahr exquisite Einblicke hinter Türen, die sonst verschlossen sind.

Das Programm wird Mitte August veröffentlicht: www.denkmalstiftung.de/denkmaltag

Der Tag des offenen Denkmals in Hamburg wird von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg koordiniert und vom Denkmalschutzamt der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Bundesweite Koordinatorin ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ist mit dem Hamburger Denkmaltag Kooperationspartner der Hamburger Stiftungstage, die vom 6. bis 14. September 2024 stattfinden.

„Lebensraum Tiefsee“ im Maritimen Museum Hamburg

„Lebensraum Tiefsee“, Deck 7 (IMMH/Alan Ginsburg)

„Lebensraum Tiefsee“ im Internationalen Maritimen Museum Hamburg

Borstenmaul und Pelikanaal: Bizarre Vielfalt der Tiefsee
Neuerdings zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg Fische aus dem Lebensraum der ewigen Finsternis

Elektrischer Laternenfisch, Japanischer Tannenzapfenfisch, Pelikanaal oder Längliches Borstenmaul: Ab sofort ist das Internationale Maritime Museum Hamburg um faszinierende Einblicke in bisher kaum erforschte Meeresregionen reicher. Der Ausstellungsbereich „Expedition Meer“ auf Deck 7 der Institution in der Speicherstadt gewinnt zusätzlich an Reiz. Unter der Rubrik „Lebensraum Tiefsee“ sind ab sofort rund 20 dieser höchst raren Exemplare aus der Finsternis der Ozeane ausgestellt. Die in Alkohol schwebenden Tiere sind frisch präpariert – und in ihren Farben erstaunlich intensiv. Per Druckknopf können Museumsgäste die Glasbehälter illuminieren.

Nicht minder spannend ist die Geschichte dahinter: Die Exponate stammen aus der Sammlung des verstorbenen Meeresbiologen Johannes Kinzer. Der Kieler Wissenschaftler sammelte die Tiefseetiere während seiner internationalen Expeditionen in den 1960er- bis 1990er-Jahren im Atlantik, Pazifik sowie im Indischen Ozean.

„Die Tiefsee ist der am wenigsten erforschte Raum der Erde“, sagt die promovierte Museumskuratorin Sonja Schäfer, „und auch deswegen ein interessanter und geheimnisvoller Lebensbereich.“ In der ewigen Finsternis müssen die bizarren Lebewesen spezielle Strategien entwickeln, um sich zu tarnen und Beute zu machen. „Weil diese Tiere in der Regel Teil der Forschung in Instituten sind, werden sie fast nie für Ausstellungen zur Verfügung gestellt“, weiß der Kieler Ozeanforscher und Buchautor Gerd Hoffmann-Wieck. Ein erfahrener Präparator setzte die seltenen Lebewesen, eine langfristige Leihgabe des GEOMAR in Kiel, sehenswert in Szene. Die Wissenschaftler sind sich einig: Es handelt sich um biologische Besonderheiten mit Seltenheitswert.

Langer Tag der StadtNatur Hamburg

Die »Waldgang« im Altonaer Volkspark (2022) – Foto: Waldgang

Langer Tag der StadtNatur Hamburg
Extreme Vielfalt

Mehr als 200 Veranstaltungen lassen Stadtbewohner*innen die Natur ganz neu entdecken. Der Schwerpunkt 2024 widmet sich der teilweise hoch spezialisierten Vielfalt in der heimischen Flora und Fauna.

Wir sind umzingelt, im besten Sinn. Wir begegnen ihnen täglich, den vielen Spezialist*innen um uns herum. Nein, nicht Handwerker*innen oder Studierte sind gemeint, sondern die große Vielfalt von Lebewesen in Flora und Fauna, mit denen wir Stadtmenschen unser „natürliches“ Habitat teilen. Am Langen Tag der StadtNatur stehen sie im Fokus – Spezialisten in Flora und Fauna, die im Verborgenen blühen, die Kunststücke des täglichen Überlebens praktizieren, die zur großen Vielfalt des Daseins beitragen, deren Anpassungsfähigkeit an eine sich rapide verändernde Lebenswirklichkeit verblüfft. Ihnen ist der diesjährige Schwerpunkt des Langen Tags der StadtNatur gewidmet.
Die Teilnehmer*innen können bei den vielfältigen Veranstaltungen den Kräften der Natur nachspüren, die sich selbst an den unwirtlichsten Orten durchsetzen. In Hamburg und der Metropolregion führen Exkursionen zu Pflanzen und Tieren, die auf Salzwiesen, auf Brachflächen im Hamburger Hafen, in den Auenlandschaften der Tideelbe, in der Kalkberghöhle in Bad Segeberg oder in trocken-warmen Gebieten wie in der Lüneburger Heide und den Boberger Dünen ein Zuhause finden. Selbst Asphalt und Mauerwerk bieten Lebensräume und sogar wildlebende Tiere suchen sich Nischen und werden zu perfekt angepassten Neu-Städtern. Dem Einfallsreichtum der Natur sind scheinbar keine Grenzen gesetzt …

Das Angebot umfasst Führungen zu Land und zu Wasser, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Boot, Aktionen für Kinder und Familien, für Kreative und Wissensdurstige. Achtsamkeits-Veranstaltungen helfen, die Sinne zu schärfen, Harmonie zu erfahren, die eigene Mitte auszuloten und auf die feinen Stimmen der Natur – den Wind im Gras, die Biene im Flug, das Zwitschern in den Baumkronen – zu lauschen. Erleben mit allen Sinnen! Alle Aktivitäten werden auch in diesem Jahr von engagierten Experten und Expertinnen begleitet. Traditionell beteiligen sich über hundert Organisationen und Einzelpersonen am Langen Tag der StadtNatur Hamburg, u. a. der Botanische Verein zu Hamburg, das Gut Karlshöhe, das Museum der Natur Hamburg, das Biosphaerium Elbtalaue, der Regionalpark Wedeler Au, die Stiftung Lebensraum Elbe, der Verein Jordsand, der NABU und BUND Hamburg, Untere Naturschutzbehörden in der Metropolregion, die Hamburger Umweltbehörde BUKEA und viele mehr. Der Lange Tag der StadtNatur ist ein Projekt der Loki Schmidt Stiftung.

Sa., 15. und So., 16. Juni 2024
Das ganze Programm www.tagderstadtnaturhamburg.de und in der App Natürlich Hamburg!
Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ebenda oder telefonisch.
Viele Veranstaltungen kostenlos

Ausstellung in Hamburg: Michelangelos Sixtinische Kapelle

Michelangelos Sixtinische Kapelle: Die Ausstellung kommt nach Hamburg

Foto: Fever

Die erfolgreiche Ausstellung „Michelangelos Sixtinische Kapelle“, die bereits weltweit begeistert hat, kommt zum ersten Mal nach Hamburg. Ab dem 28. Juni öffnen sich die Türen der Kulturkirche Altona, um Michelangelos berühmteste Fresken in Originalgröße zu präsentieren. Die Ausstellung gibt den Besuchern eine neue Perspektive auf die Fresken und ermöglicht, diese aus nächster Nähe zu bewundern. Während der Ausstellung wird zudem auch mehr über Michelangelos Leben vermittelt.

Eine Ausstellung, die beeindruckt
Die Gemälde wurden mit Präzision dank hochauflösender Fotografien und einer speziellen Drucktechnik reproduziert, sodass alle Farben und jede Einzelheit von Michelangelos 34 Fresken bis ins letzte Detail erhalten bleiben. Die Kulturkirche Altona, auch bekannt als St. Johanniskirche, wurde 1873 im neugotischen Stil erbaut und ist heute eine wichtige Kulturstätte in Hamburg-Altona. Sie verfügt über einen eindrucksvollen Innenraum, der mit einem schönen Marmoraltar und Glasmosaiken verziert ist, und bietet somit eine perfekte Kulisse für Ausstellungen.

Besucher-Details und Ticketinformationen
Die Ausstellung beginnt am 28. Juni und ist jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr für Besucher aller Altersgruppen geöffnet. Um eine interaktive und informative Erfahrung zu gewährleisten, kann eine App mit Audioguides heruntergeladen werden. Die Ausstellung ist für Rollstuhlfahrer geeignet, allerdings sind die Toiletten nicht barrierefrei.

Tickets können über feverup.com ab 14,20 Euro erworben werden. Ermäßigte Tickets für Studenten und Senioren sind ab 11,70 Euro erhältlich, während VIP- und Gruppentickets ab 22,70 Euro angeboten werden. Der Vorverkauf startet am 27. Mai, der offizielle Verkauf beginnt am 28. Mai 2024. Mehr Informationen befinden sich auf der offiziellen Website. Die Audioguide-App ist für iOS und Android. verfügbar. Es wird empfohlen, eigene Kopfhörer mitzubringen.,

Tickets sind auf der Fever-Plattform erhältlich:

  • Preis: ab 14,20 Euro
  • Website: feverup.com
  • Location: Kulturkirche Altona, Bei der Johanniskirche 22, 22767 Hamburg, Deutschland
  • Hinweis: Nur Kartenzahlung möglich

Science City Day – Wissenschaft und Zukunft erleben

Tag der offenen Tür bei DESY / Nacht des Wissens 2013
© DESY
DESY – Deutsches Elektronen-Synchrotron – A Research Centre of the Helmholtz Association.

Science City Day
Stadtteil der Wissenschaft öffnet seine Türen in Bahrenfeld am Samstag, den 1. Juni 2024, 11–19 Uhr
Wissenschaft und Zukunft erleben: Ein vielfältiges Programm (rund 200 Angebote) auf dem Wissenschaftscampus Bahrenfeld (bei DESY) und am Albert-Einstein-Ring
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Die Zukunft startet in Bahrenfeld
Experimente hautnah erleben, Forschenden bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und bei Aktionen von Vereinen und Bürgerinitiativen mitmachen: Tauchen Sie ein in die Zukunftsvision des neu entstehenden Stadtteils rund um den Forschungscampus in Bahrenfeld und genießen Sie einen Tag voller neuer Erlebnisse.

Stadtteil der Wissenschaft öffnet die Türen
12 Forschungseinrichtungen, Institutionen und Unternehmen laden Sie ein, die Faszination Wissenschaft hautnah zu erleben. Auf der Stadtmeile am Albert-Einstein-Ring erfahren Sie zudem, wie 17 Initiativen und Vereine den neu entstehenden Stadtteil durch ihre Ideen lebenswert und lebendig mitgestalten.

Offizielle Eröffnung: 1. Juni um 11:30 Uhr vor dem Haus der Lehre (Gebäude 60, Luruper Chaussee 149) mit den Senatorinnen Katharina Fegebank, Karen Pein, Altonas Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg, Universitäts-Präsident Hauke Heekeren und DESY-Direktor Helmut Dosch.

Gut zu wissen: Alle Angebote sind kostenlos, Anmeldungen nicht nötig. Kinder sind beim Science City Day genauso herzlich willkommen wie Erwachsene!

Science City: Ideenschmiede für Menschen und Wissenschaft
Die Science City ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte Hamburgs: Bis in die 2040er-Jahre entsteht entlang des Volksparks Altona bis über den im Bau befindlichen Autobahndeckel A7 hinaus ein Stadtraum, in dem geforscht und gelebt wird. Auf einer Fläche, so groß wie 175 Fußballfelder, bietet die Science City Platz für Forschung, Lehre, innovative Technikanwendung und lebendige Wohnquartiere mit Kitas, Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Geschäften und Schulen. Um gemeinsam Ideen für ein besseres Leben von morgen zu entwickeln.
Auf dem Science City Campus erwartet Sie ein buntes Wissenschaftsprogramm für jedes Alter. Im Infocenter Science City am Albert-Einstein-Ring 8–10 informieren Sie sich über das neue Quartier. Dort präsentieren sich auch Vereine und Initiativen der Universität Hamburg.

Die Anreise über ÖVPN wird empfohlen. Den Science City Day erreichen Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Buslinien 2, 3, X3 und 284 (Haltestelle Luruper Chaussee / DESY) sowie die 1 und 186 (Haltestelle Flottbeker Drift) bringen Sie direkt ins Geschehen. Fahrradstellplätze stehen an den Campuseingängen zur Verfügung.

Das vollständige Programm sowie Hinweise zu allen Ortsangaben, zu Anreise und Aufenthalt (FAQs) finden Sie unter: www.sciencecityday.de

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