2 Okt., 2025 | Allgemein, Bildung, Kultur, Lifestyle

Text in Braille-Schrift, Foto DBSV, Lautenschläger
Neue Ausstellung im Museum der Arbeit: „Louis Braille – 200 Jahre Blindenschrift“
Vor 200 Jahren entwickelte der Franzose Louis Braille ein Schriftsystem, das blinden Menschen weltweit den Zugang zu Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe eröffnete. Dieses Jubiläum feiern das Museum der Arbeit und der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) mit der Ausstellung „Louis Braille – 200 Jahre Blindenschrift“.
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Punktschrift von den historischen Anfängen bis zur heutigen Nutzung. Zahlreiche Hands-on-Stationen laden zum Mitmachen ein: Besucherinnen und Besucher können Relief-, Stachel- und Brailleschrift ertasten oder selbst an einer Braille-Steckstation schreiben. Zu den Exponaten gehören eine Braille-Schreibmaschine, ein Harry-Potter-Band in Punktschrift, taktile Kinderbücher und Spiele sowie historische und aktuelle Computerarbeitsplätze für sehbehinderte Menschen.
Begleitprogramm
Einmal im Monat laden dialogische Führungen mit anschließendem Expertengespräch dazu ein, die Ausstellung intensiver kennenzulernen. Die Rundgänge gestaltet Kareen Kümpel, Leiterin Bildung und Vermittlung im Museum der Arbeit, gemeinsam mit einem Braille-Experten des BSVH. Besucher*innen erhalten dabei nicht nur spannende Einblicke in die Ausstellung, sondern auch vertiefende Informationen aus erster Hand. Zusätzlich können Führungen telefonisch über das Angebot „Bei Anruf Kultur“ erlebt werden – eine Möglichkeit für Interessierte, die Ausstellung bequem von zuhause aus zu entdecken.
Weitere Infos unter https://www.shmh.de/praesentationen/louis-braille-200-jahre-blindenschrift/
Die Ausstellung ist seit dem 1. Oktober 2025 bis zum 16. Februar 2026 zu sehen.
1 Okt., 2025 | Allgemein, Bildung, Lifestyle

Universität Hamburg: Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Foto: UHH/Schell
Öffentliche Vorlesungen der Universität Hamburg starten am 14. Oktober
Wer sich für aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung, Politik, Kultur und Gesellschaft interessiert, ist beim „Allgemeinen Vorlesungswesen“ der Universität Hamburg genau richtig. Im Wintersemester 2025/26 bietet das Programm rund 160 kostenlose öffentliche Vorträge. Die Vorlesungen starten am 14. Oktober 2025 und alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!
Das Vorlesungsprogramm für das Wintersemester 2025/26 bietet interdisziplinäre Diskussionen, inspirierende Vorträge sowie spannende Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen. Ob Studierende, Mitarbeitende der Universität sowie die interessierte Hamburger Öffentlichkeit – das Angebot steht allen Interessierten offen.
Das Programm ist dabei aktuell und vielseitig. So beschäftigen sich die Vorlesungen „Der Hase Cubo und das Lama: Der Karneval der Tiere“ und „Interkulturelle Bildung“ mit kultureller Vielfalt und interkulturellem Lernen. Die gesellschaftliche Bedeutung von Sport wird in „Auf die Plätze … Sportgeschichte(n) als Gesellschaftsgeschichte“ beleuchtet. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Religion, Geschlecht und kulturellen Identitäten beleuchten die Vorlesungen „Religion – Gender – Sexualität. Historische und gegenwärtige Konfliktlagen“ sowie „Gender und Sexualität in Osteuropa, Ostmitteleuropa und im Kaukasus“. Die Veranstaltungsreihe „Über Hamburg forschen, lesen, schreiben (Andocken 24)“ wird die Hansestadt aus wissenschaftlicher Perspektive erkunden.
Hinzu kommen die Vorlesungen „Digital Humanities: Grundlagen, Methoden und Reflexion in interdisziplinärer Perspektive” und „Taming the Machines“, die die Bereiche künstliche Intelligenz und Wissensvermittlung beleuchten und Einblicke in die digitale Transformation der Geistes- und Sozialwissenschaften bieten.
Fortgesetzt wird zudem die „Ringvorlesung zur Klimakrise“, die sich mit drängenden Fragen des Umweltschutzes befasst. Die Vorträge der Veranstaltungsreihe „Lebensmittel – Was esse ich da überhaupt?“ laden dazu ein, in die faszinierende Welt der Lebensmittel einzutauchen, während die Referentinnen und Referenten der Reihe „Wer bin ich? Und wenn ja, wie? — Ringen um geeignete Hilfen für junge Menschen“ sich mit den politischen, sozialen und psychischen Herausforderungen der Sozialpsychiatrie für junge Menschen auseinandersetzen.
Das vollständige Programm mit Terminen und Veranstaltungsorten ist online auf der Homepage des Zentrums für Weiterbildung verfügbar: www.zfw.uni-hamburg.de/oeffentliche-vortraege.html
Die Vorlesungen sind öffentlich und kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch der Besuch von einzelnen Vorträgen der Vorlesungsreihen ist möglich.
10 Sep., 2025 | Allgemein, Bildung, Kultur, Lifestyle

Vico Magistretti, Stapelstuhl Selene, 1969, Foto: Hans Hansen, © MK&G, © Fondazione Vico Magistretti / Plakat: strobo B M
Hello Image: neue Open-Air-Ausstellung in der Jungfernstieg-Galerie
Der Verein Lebendiger Jungfernstieg, das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) und Wall verwandeln den Jungfernstieg vom 16. September bis 30. Oktober 2025 in eine kostenlos zugängliche Freiluftgalerie. Gezeigt werden 19 großformatige Fotografien des bekannten Hamburger Fotografen Hans Hansen als hochwertige Drucke in hinterleuchteten Plakatvitrinen, die der Außenwerber Wall hierfür als Sponsor zur Verfügung stellt. Die minimalistisch inszenierten Designklassiker stammen aus der Ausstellung „Hello Image. Die Inszenierung der Dinge“, die noch bis 12. April 2026 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg präsentiert wird.
Die Ausstellung befasst sich mit der kreativen Zusammenarbeit von Akteuren und Akteurinnen aus den Bereichen Design, Fotografie und Grafik und erzählt beispielhafte Geschichten des Produkt- und Werbedesigns von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis heute. In der Jungfernstieg-Galerie sind Abbildungen von Objekten u. a. von Marianne Brandt, Charles und Ray Eames, Rouli Lecatsa, Martin Margiela, Dieter Rams, Ettore Sottsass und Wilhelm Wagenfeld zu sehen.
„Die wertvolle Arbeit der Hamburger Kulturinstitutionen ist unersetzlich. Mit der Jungfernstieg-Galerie möchten wir die Möglichkeit bieten, bildstarke Themen sichtbar zu machen, und laden mit der aktuellen Präsentation zum niedrigschwelligen Designgenuss am Jungfernstieg ein“, erklärt Heinz-Peter Henker vom Verein Lebendiger Jungfernstieg.
„Jeder Mensch hat einen Bezug zu diesen Gegenständen, sie sind nicht mehr aus dem kulturellen Gedächtnis wegzudenken. Wir freuen uns sehr, dass Hans Hansens hochkarätige Objektfotografien für alle am Jungfernstieg zugänglich sind und dass international bekanntes Design nicht nur im MK&G, sondern auch im öffentlichen Raum Hamburgs eine Bühne bekommt“, so Alexander Stockinger, Kaufmännischer Geschäftsführer des MK&G.
AUSSTELLUNGSGESTALTUNG
Die Ausstellungsgrafik von „Hello Image“ in der Jungfernstieg-Galerie übernimmt das Münchener Grafikstudio strobo B M.
Eine Präsentation des Vereins Lebendiger Jungfernstieg e. V. in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und Wall.
FÖRDERUNG DER AUSSTELLUNG IM MK&G
Die Ausstellung im MK&G wird gefördert durch den Ausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg, die Hubertus Wald Stiftung und die Ernst von Siemens Kunststiftung.
8 Sep., 2025 | Allgemein, Bildung, Kultur, Lifestyle

Druckfrisch aus den Zwanzigern, bearbeitetes Bild von Weng Xinyu, YUUE Design Studio, basierend auf dem Werbeplakat der I.G. Farben, „Indigo” zwei Damen im Qipao
Sig. Hang Zhiying, Zhiying Studio, Shanghai, China, um 1925, Farblithographie, 74,2 x 50,7 cm, Leihgabe BASF Corporate History, Ludwigshafen a. Rh., Inv. Nr. 2892
© MARKK
Neue Sonderausstellung „Druckfrisch aus den Zwanzigern“
Das MARKK präsentiert erstmalig eine Auswahl seiner weltweit einzigartigen Sammlung an Druckgrafiken. Viele der Objekte kamen im Rahmen einer der frühesten deutsch-chinesischen Forschungskooperationen zwischen 1927 und 1932 nach Hamburg.
Die Ausstellung lädt in eine faszinierende Zeit des Aufbruchs ein: Nach dem Fall des Kaiserreichs 1911 war China in den 1920er- und 30er-Jahren geprägt von rasantem Wandel, technischen Neuerungen und einer regelrechten Bilder- und Medienflut. Die moderne Druckindustrie revolutionierte die Produktion und prägte Kultur und Kommunikation nachhaltig.
In dieser bewegten Epoche entstanden neue Medien, Modetrends und visuelle Ausdrucksformen. Es entwickelte sich eine Kultur voller Erfindungsgeist, in der mit Druckverfahren experimentiert und eine neue Bildsprache entwickelt wurde, die weit über die Kunstwelt hinauswirkte.
Druckfrisch aus den Zwanzigern zeigt, wie Massenproduktion Kunst, Kommunikation, Kommerz und das Lebensgefühl einer Generation beeinflusste. Gleichzeitig wird der historische Kontext der Sammlung sichtbar: ein bedeutsamens Kapitel transkultureller Museumsgeschichte, das bis heute nachwirkt.
Gefördert durch den Ausstellungsfonds der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Mara und Holger Cassens Stiftung. In Kooperation mit der Universität Freiburg.
Laufzeit: 19. September 2025 bis 12. Juli 2026,
Ort: MARKK MUSEUM AM ROTHENBAUM, Kulturen und Künste der Welt, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg
markk-hamburg.de
24 Juli, 2024 | Allgemein, Bildung, Kultur, Lifestyle, Veranstaltungen

© Michael Kottmeier
Unbegrenztes Kinovergnügen
Filmfest Hamburg: Tag des freien Eintritts am 3. Oktober
FILMFEST HAMBURG (26.9. – 5.10.2024) schenkt allen Hamburgerinnen und Hamburgern am 3. Oktober einen kostenfreien Kino-Festival-Tag. Alle FILMFEST-Filme, die an dem Tag in den fünf Festivalkinos Abaton, Studio-Kino, Metropolis, CinemaxX Dammtor und Passage laufen, sind frei zugänglich. Auch die neun FILMFEST-UMS-ECK-Kinos Alabama, Koralle Lichtspielhaus, Magazin Filmkunsttheater, 3001, Blankeneser Kino, Hansa Filmstudio Bergedorf, Savoy Filmtheater, Astor Film Lounge und Zeise Kinos werden sich an der Aktion mit jeweils einer Filmvorführung am 3. Oktober beteiligen.
Für Festivalleiterin Malika Rabahallah geht ein Traum in Erfüllung. „Am Tag der Deutschen Einheit sitzen wir hier in Hamburg gemeinsam im Kino, um zusammen zu lachen und zu weinen und nach dem Film zu diskutieren. Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei. Mehr Einheit geht nicht!“
Mit dieser Aktion, die mit Mitteln der Behörde für Kultur und Medien finanziert wird, möchte sich FILMFEST HAMBURG im Rahmen des 10-tägigen Festivals noch stärker in der Stadtgesellschaft verankern. Es sollen Menschen angesprochen werden, die das Festival (noch) nicht kennen, die selten oder noch nie im Kino waren und deren Teilhabe am kulturellen Leben durch verschiedene Gründe erschwert ist.
Malika Rabahallah: „Wir möchten die Hamburgerinnen und Hamburger herzlich einladen, mit uns die Welt des Films und unser großartiges Festival zu entdecken. Seit über 30 Jahren bringen wir das Weltkino mit den neuesten Filmen und mit nationalen und internationalen Gästen nach Hamburg. Dieses Jahr möchten wir gezielt, unter anderem mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie, Communities ansprechen und in die Stadtteile gehen. Wir werden für den 3. Oktober Ticket-Kontingente bereitstellen, um möglichst vielen Menschen an dem Tag einen Besuch bei FILMFEST HAMBURG zu ermöglichen. Wir möchten auch der Hapag-Lloyd-Stiftung danken, die uns mit einer zusätzlichen Förderung die deutsche Untertitelung der Filme ermöglicht.“
FILMFEST HAMBURG findet in diesem Jahr vom 26. September bis zum 5. Oktober statt. Zehn Tage lang werden die neuesten Filme aus aller Welt gezeigt. Das komplette Programm wird am 10. September bekanntgegeben.
17 Juli, 2024 | Allgemein, Bildung, Kultur, Veranstaltungen

Hanseatisches Oberlandesgericht (Neustadt), Foto: Sprinkenhof GmbH
Tag des offenen Denkmals 2024
Der Tag des offenen Denkmals findet in Hamburg vom 6. bis 8. September statt und lädt zur Erkundung der Hamburger Denkmallandschaft ein. Viele Gebäude sind sonst nicht öffentlich zugänglich und nur an diesem Wochenende für Interessierte geöffnet. Eine große Anzahl der präsentierten Denkmäler wurde mit Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege Hamburg restauriert oder erhalten. Im Programmheft des Denkmaltags sind sie mit einem Türmchen markiert. Der Tag des offenen Denkmals findet 2024 unter dem bundesweiten Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte” statt.
Denkmäler sind „Wahr-Zeichen“: Als Symbole und Landmarken sind sie wichtige Zeugen der Vergangenheit und bieten auch heute noch Orientierung. Aufgrund ihrer historischen, kulturellen oder sozialen Relevanz haben sie herausragende Bedeutung und dienen als Identifikationspunkte. Hamburg hat über 12.000 Denkmäler und wahrscheinlich ähnlich viele Wahrzeichen. Viele von ihnen haben Symbolkraft für die Stadt oder sind von internationaler Bedeutung. Oft sind es aber auch persönliche Erlebnisse, die zu individuellen „Wahr-Zeichen“ führen: Orte der Gemeinschaft, der Freude oder der Trauer, des Staunens oder des bürgerschaftlichen Engagements.
Ob bei Führungen und Rundgängen oder auf eigene Faust, allein oder mit Familie und Bekannten, zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Die Möglichkeiten, am Tag des offenen Denkmals – der in Hamburg ein ganzes Denkmaltag-Wochenende ist –sind vielfältig: Vor Ort wird es Besichtigungen, Führungen und Rundgänge sowie Familien- und spezielle Bau-Kultur-Angebote geben. Über 160 Denkmäler, viele davon zum ersten Mal dabei, geben in diesem Jahr exquisite Einblicke hinter Türen, die sonst verschlossen sind.
Das Programm wird Mitte August veröffentlicht: www.denkmalstiftung.de/denkmaltag
Der Tag des offenen Denkmals in Hamburg wird von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg koordiniert und vom Denkmalschutzamt der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Bundesweite Koordinatorin ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg ist mit dem Hamburger Denkmaltag Kooperationspartner der Hamburger Stiftungstage, die vom 6. bis 14. September 2024 stattfinden.