Die Blume des Jahres 2026 im Wilhelmsburger Inselpark am 24.07.

Auf Äckern blüten früher Feldrittersporn, Kamille, Klatschmohn und Kornblume, heute ist diese Vielfalt selten geworden (c) Axel Jahn

DIE SOMMERZEIT IST VIOLETT-ZEIT – doch der Feldrittersporn ist fast verschwunden

Wer jetzt in den Sommerferien durch Deutschland reist, begegnet vielen Ritterspornen auf Schritt und Tritt. In Bauerngärten und Staudenbeeten ragen die prächtigen Blütenkerzen des Garten-Feldrittersporns (Consolida ajacis) in den Himmel. Was die wenigsten wissen: Sein heimischer Verwandter, der Feldrittersporn (Consolida regalis), ist auf unseren Äckern heute zu einer Seltenheit geworden. Dabei gehörten seine leuchtend blau-violetten Blüten mit dem charakteristischen Sporn früher selbstverständlich zum Sommerbild. Gemeinsam mit Kornblume und Klatschmohn wuchs der Feldrittersporn zwischen Getreidehalmen und bot Wildbienen und Schmetterlingen von Mai bis in den September hinein Nahrung. Heute ist dieser Anblick nur noch an wenigen Orten zu erleben.

Zitat André Palm, Projektmitarbeiter „Blume des Jahres“ der Loki Schmidt Stiftung

„Viele Menschen bewundern derzeit die großen, prächtigen und üppigen Rittersporne in Gärten, ohne zu wissen, dass ihr heimischer Verwandter auf unseren Äckern ums Überleben kämpft“, sagt Biologe André Palm. “Wo der Feldrittersporn noch wächst, profitieren nicht nur Pflanzenliebhaberinnen und Pflanzenliebhaber, sondern ganze Lebensgemeinschaften von Insekten und anderen Tieren.“

Wer den Feldrittersporn in der Natur entdecken möchte, braucht heute etwas Glück.                        

Er wächst vor allem noch in extensiv bewirtschafteten Getreideäckern auf kalkreichen Böden und wird meist nur 15 bis 50 Zentimeter hoch. Der Feldrittersporn trägt lockere Blütenstände mit intensiv blau violetten Blüten, die kleiner sind als die des Garten-Feldrittersporns. Seine fein zerteilten Blätter verleihen der Pflanze ein zartes Erscheinungsbild und erinnern beinahe an Fenchel oder Kamille.

Gute Chancen bestehen unter anderem in Teilen des Kaiserstuhls und der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg (vor allem nördlich der Donau), in Rheinhessen sowie in einigen Regionen Sachsen-Anhalts, Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns. Auch dort ist sein Vorkommen jedoch meist auf einzelne Äcker oder Ackerrandstreifen beschränkt. In der westlichen Tiefebene und in Norddeutschland ist die Art natürlicherweise sehr selten oder fehlt gebietsweise komplett.

Äcker gehören neben den Wäldern zu den flächenmäßig größten Ökosystemen Deutschlands.

Mehr als 350 Pflanzenarten – rund zehn Prozent aller mitteleuropäischen Gefäßpflanzen – sowie zahlreiche Tierarten waren hier einst heimisch. Zu ihnen zählten unter anderem Storche, Rebhühner, Schmetterlinge, Feldgrillen, Rehe, Feldhasen und Füchse, die den Lebensraum in seiner ganzen Vielfalt prägten. Doch die Intensivierung der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der Verlust strukturreicher Ackerränder haben dazu geführt, dass viele Ackerwildkräuter und mit ihnen zahlreiche Tierarten stark zurückgegangen sind. Heute steht der Feldrittersporn in allen Bundesländern auf den Roten Listen gefährdeter Pflanzen. Der Feldrittersporn ist damit weit mehr als eine hübsche Sommerblume. Er ist ein Botschafter für eine vielfältige Kulturlandschaft, die ihrerseits immer noch zu wenig Beachtung im Naturschutz bekommt. Mit seiner Wahl zur „Blume des Jahres“ wirbt die Loki Schmidt Stiftung für den Erhalt extensiv bewirtschafteter Äcker und artenreicher Ackerränder – damit das sommerliche Blau-Violett des Feldrittersporns künftig nicht nur in Gärten, sondern wieder häufiger zwischen Getreidehalmen leuchtet.

Veranstaltungshinweis: „Die Blume des Jahres 2026 im Wilhelmsburger Inselpark!“ am 24.07.2026

Entdecken Sie ein Blütenmeer, wie es damals auf unseren Feldern gang und gäbe war, und lassen Sie sich von Feldrittersporn, Kornrade, Kamille und Co. verzaubern.

Weitere Informationen unter https://loki-schmidt-stiftung.de/blume-des-jahres/veranstaltungen

Saatgutmischung für Garten und Balkon

Wer dem Feldrittersporn und weiteren seltenen Ackerarten im Garten oder auf dem Balkon einen Lebensraum bieten möchte, kann bei der Loki Schmidt Stiftung die Saatgutmischung bestellen (Bearbeitungsgebühr: 3 €): https://loki-schmidt-stiftung.de/samenpostkarte

 

Lange Nacht der Museen Hamburg 2026

Lange Nacht der Museen in den Deichtorhallen Hamburg, Foto Museumsdienst Hamburg, Luisa Hanika

Lange Nacht der Museen Hamburg 2026
Hamburgs kulturelles Highlight
am Samstag, den 18. April 2026 von 18:00 bis 1:00 Uhr in 53 Hamburger Museen

Am 18. April öffnen 53 Hamburger Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkorte ihre Türen für Kulturfans aus aller Welt und laden zu einem Erlebnis der besonderen Art ein.

Die Lange Nacht der Museen Hamburg bietet mit ihrem vielfältigen Programm spannende Impulse, nächtliche Entdeckungen in der Dunkelheit und eine inspirierende Reise durch die bunte Kulturlandschaft der Stadt. Zwischen 18:00 und 1:00 Uhr können Besucher*innen aus über 600 Programmpunkten wählen – darunter Kurator*innen-Führungen, interaktive Aktionen, kreative Workshops, Tanzperformances, Live-Musik, Filmvorführungen und vieles mehr.

1 Ticket, 53 Museen

  • Ein Ticket, 53 Museen
  • Regulär 18 € / ermäßigt 12 €
  • Neu: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten mit einem 0 €-Ticket freien Eintritt – online zum Download im Ticketshop oder vor Ort in den teilnehmenden Museen. Das 0 €-Ticket gilt auch für eine Begleitperson von Besucher*innen mit Schwerbehinderung. Wichtig: Das 0 €-Ticket beinhaltet keine kostenfreie hvv-Nutzung.
  • Das Ticket beinhaltet die kostenfreie Nutzung des hvv (Ringe A–F) am Veranstaltungstag von 16:00 Uhr bis 6:00 Uhr am Folgetag sowie des LANGE-NACHT-Bus-Shuttles
  • Außerdem ist die Nutzung der Historischen S-Bahn zwischen Altona und Bergedorf sowie des Barkassen-Shuttles vom Anleger Sandtorhöft zum Anleger Bremer Kai, Hansahafen (Deutsches Hafenmuseum – Schaudepot Schuppen 50A und PEKING / Stiftung Hamburg Maritim) enthalten.
  • Tickets sind in allen teilnehmenden Museen, an vielen Vorverkaufskassen in Hamburg und Umgebung sowie im Online-Ticketshop unter https://shop.langenachtdermuseen-hamburg.de/ erhältlich.

Viele kulturelle Highlights

Bei der Langen Nacht der Museen kommen alle Besucher*innen auf ihre Kosten – ob Natur, Technik und Handwerk, Geschichte und Erinnerungskultur oder Kunst, Musik und maritime Themen: Für jeden Geschmack ist etwas dabei! Zum ersten Mal nehmen in diesem Jahr zwei Ausstellungsorte in der HafenCity teil: Die Botschaft der Wildtiere und das Urbaneo – Junges Architektur Zentrum. Auch die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe ist nach längerer Sanierungspause wieder dabei.

An der Schnittstelle von Natur, Wissenschaft und Alltag eröffnen sich überraschende Perspektiven auf die Welt um uns herum. Das Deutsche Zusatzstoffmuseum entschlüsselt, was sich hinter den Angaben auf Lebensmittelverpackungen verbirgt, während im Kaffeemuseum Burg die Kulturpflanze Kaffee nicht nur verkostet, sondern in ihrer globalen Bedeutung erfahrbar wird. Das Museum der Natur spannt den Bogen von der Geologie über die Mineralogie bis hin zur Zoologie und lädt zu einer Reise durch die Erd- und Lebensgeschichte ein.

Hier stehen Technik, Klang und kriminalistische Präzision im Mittelpunkt: Das Deutsche Zollmuseum erzählt Schmuggelgeschichten vom Altertum bis heute, während im electrum – Das Museum der Elektrizität ungewöhnliche Experimente zwischen Flötentelefon und Wurst-Widerstand zum Ausprobieren einladen. Im KomponistenQuartier Hamburg wird das musikalische Erbe der Stadt mit Live-Musik und Führungen lebendig. Das Polizeimuseum Hamburg bietet Einblicke in Spurensicherung und Polizeiarbeit – inklusive eines akrobatischen Auftritts der Hamburger Motorradstaffel.

Wie die Geschichte das Leben in Hamburg geprägt hat und bis heute nachwirkt, wird an vielen Orten erfahrbar. Im Altonaer Museum trifft norddeutsche Kulturgeschichte auf ein vielfältiges Mitmachprogramm für Familien. Das Auswanderermuseum BallinStadt ermöglicht eine Reise in die Lebenswelt der Auswander*innen des 19. Jahrhunderts. Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und der Geschichtsort Stadthaus halten die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach und laden zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein. Im Speicherstadtmuseum wird mit Wiegen, Bemustern und Stapeln die traditionelle Arbeit der Speicherstadt in interaktiven Führungen lebendig. Maritime Traditionen und das Leben auf See prägen Hamburg seit jeher. Auf dem Museumsschiff RICKMER RICKMERS erzählt eine Ausstellung von Tieren als Glücksbringern an Bord, während die Stiftung Hamburg Maritim mit „Open Ship“ Einblicke in ihre historische Schiffsflotte bietet und zum Knotenlernen einlädt.

Die Kunstorte der Stadt eröffnen Perspektiven zwischen Material, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen. Im Achilles-Stiftung Glasmuseum stehen zeitgenössische Glasskulpturen im Fokus, während die Freie Akademie der Künste in Hamburg unrealisierte Visionen für die Stadt präsentiert. In der Sammlung Falckenberg treffen Besucher*innen auf Spoerris künstlerische Widersprüche und können selbst „fadenscheinige Orakel“ sticken. Der Kunstverein Harburger Bahnhof setzt sich mit der Installation „Plata o Plomo“ mit Macht und Gewalt auseinander. Auf der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe wird Industriekultur erlebbar – von der Arbeit der Wasserträger bis zur Taschenlampenführung durch das historische Gelände.

Wie Menschen ihre Stadt gestalten, zusammenleben und Zukunft denken, zeigen zahlreiche Orte der Langen Nacht der Museen. Das FC St. Pauli Museum öffnet das Millerntorstadion für Führungen und erzählt von Fußballkultur als Teil des Stadtlebens. Im Hamburger Genossenschafts-Museum stehen 170 Jahre gemeinschaftliches Wirtschaften im Fokus. Das Helmut-Schmidt-Forum lädt dazu ein, auf den Spuren des ehemaligen Bundeskanzlers durch Hamburg zu wandeln. Das Universitätsmuseum Hamburg zeigt, welches Potenzial in Mikroalgen steckt und wie sie genutzt werden können. Im Urbaneo – Junges Architekturzentrum geht es um die Frage, wie wir künftig leben wollen. Das vor—gänge museum für alternative stadt verbindet Siebdruck mit Stadtgeschichte, während das Zaubermuseum Bellacchini die Entwicklung der Zauberkunst zwischen Illusion und Unterhaltung nachzeichnet.

www.langenachtdermuseen-hamburg.de

Energieberg Georgswerder: Oster-Rallye mit Ausblick

Der Energieberg ist bald weder geöffnet

Oster-Rallye mit Ausblick 

Kurz nachdem der Energieberg Georgswerder am 1. April seine Tore wieder öffnet, können die Hamburger:innen gleich ganz besondere Ostern dort erleben. Denn am 4. und 5. April (Ostersamstag und Ostersonntag) lädt das Team vor Ort zur Oster-Rallye ein. Die Teilnehmenden haben dabei die Chance auf einen kleinen Gewinn, wenn sie auf einem außergewöhnlichen Rätselpfad einige Fragen erfolgreich beantworten können. Los geht es an beiden Tagen um 12 Uhr, eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. 

Und das ist erst der Auftakt für die Energieberg-Saison. Der Erlebnisort im Süden von Hamburg hat bis zum 31. Oktober viele abwechslungsreiche Veranstaltungen zu bieten. Eine Übersicht über die einzelnen Events ist auf der Website der SRH zu finden: Energieberg | Stadtreinigung Hamburg

Auch unabhängig vom Veranstaltungskalender ist der Energieberg einen Besuch wert. Mit dem spektakulären 900 Meter langen „Horizontweg“ bietet die gesicherte und begrünte ehemalige Deponie in 40 Metern Höhe eine fantastische Aussicht auf die Stadt. Kostenlose Führungen zur Geschichte des Bergs von einer Mülldeponie zum Ausflugsziel mit erneuerbaren Energien finden am Samstag und Sonntag um 13:30 Uhr statt.

Öffnungszeiten: 1.4. bis 31.10., Mo bis Fr: 9-17 Uhr (letzter Einlass: 16:30 Uhr), Sa und So: 12 bis 16 Uhr (letzter Einlass 15:30 Uhr), feiertags öffnet der Energieberg, wenn eine Veranstaltung stattfindet.

HINWEIS: Die Ausstellung im Infozentrum des Energiebergs wird derzeit aktualisiert, daher ist diese vorerst nicht zugänglich. Ab Juni erwartet die Besuchenden dort eine komplette neue Ausstellung.

Anreise: Haltestelle „Fiskalische Straße (Energieberg)“ der Buslinie 154.

Florale Geschichten – Menschen und Pflanzen erzählen

Florale Geschichten – Menschen und Pflanzen erzählen
Jubiläumsprojekt zum 100-jährigen Bestehen des Botanischen Sondergartens Wandsbek

Im Jubiläumsjahr 2026 feiert der Botanische Sondergarten Wandsbek sein 100-jähriges Bestehen und lädt alle Interessierten herzlich ein, Teil des besonderen Jahresprojekts „Florale Geschichten“ zu werden. Seit 1926 ist der Sondergarten ein Ort der Begegnung zwischen Mensch und Natur – und dieses Jubiläum wird mit einem lebendigen Mitmach-Projekt gefeiert.

Im Rahmen von „Florale Geschichten“ entsteht Monat für Monat ein gemeinsames Erzählwerk, das botanisches Wissen, persönliche Erlebnisse und kulturelle Traditionen miteinander verbindet. Ob spannende Fakten, Erinnerungen oder besondere Anekdoten rund um die Pflanze des Monats – jede Geschichte ist willkommen! Besonders gefragt sind auch Beiträge zu Traditionen und Bräuchen aus anderen Kulturen und Ländern, die zeigen, wie Pflanzen weltweit genutzt, gefeiert oder verehrt werden.

Erste Pflanze des Monats: Die Kaffeepflanze
Den Auftakt macht im Januar 2026 die Kaffeepflanze. Als tropische Kulturpflanze steht sie symbolisch für die Begegnung der Menschen und ist – im wahrsten Sinne des Wortes – häufig „in aller Munde“. Kaffee verbindet Menschen weltweit, ob beim morgendlichen Ritual, im Gespräch mit Freundinnen und Freunden oder als Teil kultureller Traditionen. Die Kaffeepflanze lädt dazu ein, Geschichten über Begegnungen, Bräuche und persönliche Erlebnisse rund um das beliebte Getränk und seine Pflanze zu teilen.

Neu: Digitale Werkstatt-Treffen via Zoom
Im Jubiläumsjahr finden die monatlichen Werkstatt-Treffen online via Zoom statt. Hier werden die neue Pflanze des Monats vorgestellt und die eingereichten Beiträge zu den vorherigen Pflanzen präsentiert. So entsteht ein lebendiger Austausch rund um botanisches Wissen und persönliche Erfahrungen. Die Zoom-Meetings werden in deutscher Sprache abgehalten, das Projekt selbst läuft zweisprachig – Beiträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden, um den internationalen Austausch zu fördern. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. 

So können Sie mitmachen:
– Digital: Nehmen Sie an den Zoom-Meetings teil und erfahren Sie mehr über die Pflanze des Monats.
Schriftlich: Teilen Sie Ihre eigenen Geschichten und Erlebnisse – schriftlich auf Deutsch oder Englisch.
Persönlich: Besuchen Sie den Botanischen Sondergarten Wandsbek und erleben Sie die Pflanzen des Monats live vor Ort.
– Lassen Sie sich von den Beiträgen anderer inspirieren und gestalten Sie das gemeinsame Erzählwerk aktiv mit.

Alle Informationen zur Teilnahme, zur Anmeldung für die Zoom-Termine und zur Einreichung von Beiträgen sind zu finden auf der Homepage des Botanischen Sondergartens Wandsbek
unter https://www.hamburg.de/go/1129724.

Ausstellung im MARKK: Katzen!

Plakatmotiv KATZEN!
Bild: MARKK, Design: Rocket & Wink

Ausstellung im MARKK: Katzen!

Im Dezember wird es im Museum am Rothenbaum (MARKK) vielfältig, lebendig – und ein wenig schnurrend: Die neue Ausstellung KATZEN! widmet sich einem Tier, das wie kein anderes zwischen den Welten wandelt – niedlich und nützlich, heilig und verrucht, stark und unabhängig, Glücksbringerin und Unglückssymbol zugleich. Die Schau vereint Exponate aus aller Welt, zeitgenössische Kunst und echten „Cat Content“ aus Hamburger Katzenhaushalten. Die Eröffnung ist am 4. Dezember um 19 Uhr.

Zum Eröffnungswochenende am 6. und 7. Dezember feiert das MARKK das Phänomen Katze mit Werkstätten für Kinder, Kinderschminken und Kuratorinnenführungen. Am Sonntag werden von 14-17 Uhr die Künstlerinnen von Duett Bubette live „Katzen-Portaits“ von den Besuchenden zeichnen!

Auch danach bleibt das Thema lebendig: Am 11. Dezember lädt das MARKK zu einem Gespräch über Cat Content in den sozialen Medien ein.

 

Am Reformationstag mit #seeforfree freier Eintritt in 51 Hamburger Museen

Viermastbark PEKING im Deutschen Hafenmuseum
Foto: SHMH / Luisa Hanika

Reformationstag wird Museumstag: Mit #seeforfree freier Eintritt in 51 Hamburger Museen am 31. Oktober 2025

Aktionstag mit vielfältigem Programm in Museen und Ausstellungshäusern 

Am diesjährigen Reformationstag öffnen 51 Museen und Ausstellungsorte ihre Türen bei freiem Eintritt – mehr als je zuvor. Die teilnehmenden Museen, Ausstellungshäuser sowie Lern- und Gedenkorte, bieten ein vielfältiges Programm mit Führungen in mehreren Sprachen, Angeboten für Kinder und Familien sowie Mitmachaktionen. Ziel des von der Bürgerschaft beschlossenen Aktionstags ist es, Brücken zwischen Religionen und Weltanschauungen zu schlagen und alle Hamburger:innen einzuladen, die vielfältigen Museen in Hamburg bei freiem Eintritt zu besuchen. Erstmals sind das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum, das Polizeimuseum Hamburg, das Science Center Wald, das Urbaneo – Junges Architektur Zentrum sowie die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe dabei.

Alle Informationen zu den teilnehmenden Häusern und dem Begleitprogramm gibt es unter www.seeforfree.de. Eine individuelle Museumstour für den Tag der Reformation lässt sich unter www.seeforfree.de/meine-tour zusammenstellen.

Neben den ständigen Sammlungen der Museen können auch aktuelle Sonderausstellungen wie zum Beispiel „Huguette Caland – A Life In A Few Lines“ in den Deichtorhallen Hamburg, „ANDERS ZORN. Schwedens Superstar“ in der Hamburger Kunsthalle, „Mythos Superhelden – Von Herakles bis Superman“ im Archäologischen Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg oder „CARE! Wenn aus Liebe Arbeit wird“ im Museum der Arbeit besucht werden.

Neu dabei sind diese Häuser:

  • das Deutsche Maler- und Lackierer-Museum, das in Billwerder in einem 400 Jahre alten Fachwerkhaus die über 800-jährige Geschichte des Malerhandwerks zeigt,
  • das Polizeimuseum Hamburg, das interaktiv die Geschichte der Polizei Hamburg im Wandel der Zeit sowie die spannende Welt der Kriminaltechnik vermittelt,
  • das Science Center Wald, das die ökologische Funktion des Waldes, seine Rolle für den Wasserhaushalt und das Klima, seine biologische Vielfalt (Biodiversität) sowie seine umfassende kulturelle Bedeutung präsentiert,
  • das in diesem Jahr neu eröffnete Urbaneo – Junges Architektur Zentrum, in dem Stadt mit allen Sinnen erlebt und in partizipativen Projekten rund um Architektur und Stadtplanung selbst gestaltet werden kann, sowie
  • die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, ein ehemaliges Wasserwerk, von dem aus Hamburg ab 1893 mit sauberem Trinkwasser versorgt wurde.

Einzigartig am Tag der Reformation ist das umfangreiche Sonderprogramm, das Besucher:innen in Hamburgs Museen erwartet. Im Hamburger Schulmuseum findet Unterricht wie zu Kaisers Zeiten statt: Gäste können die Sütterlinschrift auf Schiefertafeln ausprobieren und erleben, wie der Unterricht damals ablief. Bei der Stiftung Hamburg Maritim können das Dampfschiff SCHAARHÖRN, der Stückgutfrachter BLEICHEN und ein Hafenschlepper beim OPEN SHIP erkundet werden und das Universitätsmuseum lädt zu gerappten Ausstellungsführungen ein. Im WasserForum können Kinder und Familien kuriose Fundstücke aus Hamburgs Abwassersielen entdecken und im Deutschen Hafenmuseum werden Shantys gesungen, Morsecodes gesendet und es wird ein buntes Familienprogramm geboten. Im Kunsthaus Hamburg können Besucherinnen und Besucher persönliche Collagen gestalten, im MARKK Plüschkatzen-Schlüsselanhänger basteln, und im MONTBLANC HAUS treffen Kinder das Krümelmonster aus der „Sesamstraße“ und testen ihr Wissen in Quizaktionen. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme bietet Kurzführungen über das Gelände sowie Führungen durch das Haus des Lagerkommandanten an und im Museum der Arbeit wird gedruckt, radiert, gesägt und gestickt!

Neben Programmpunkten auf Deutsch werden Aktionen und Führungen auf Chinesisch, Dänisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Plattdeutsch und in Deutscher Gebärdensprache angeboten.

 

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