Lange Nacht der Museen in den Deichtorhallen Hamburg, Foto Museumsdienst Hamburg, Luisa Hanika

Lange Nacht der Museen Hamburg 2026
Hamburgs kulturelles Highlight
am Samstag, den 18. April 2026 von 18:00 bis 1:00 Uhr in 53 Hamburger Museen

Am 18. April öffnen 53 Hamburger Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkorte ihre Türen für Kulturfans aus aller Welt und laden zu einem Erlebnis der besonderen Art ein.

Die Lange Nacht der Museen Hamburg bietet mit ihrem vielfältigen Programm spannende Impulse, nächtliche Entdeckungen in der Dunkelheit und eine inspirierende Reise durch die bunte Kulturlandschaft der Stadt. Zwischen 18:00 und 1:00 Uhr können Besucher*innen aus über 600 Programmpunkten wählen – darunter Kurator*innen-Führungen, interaktive Aktionen, kreative Workshops, Tanzperformances, Live-Musik, Filmvorführungen und vieles mehr.

1 Ticket, 53 Museen

  • Ein Ticket, 53 Museen
  • Regulär 18 € / ermäßigt 12 €
  • Neu: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten mit einem 0 €-Ticket freien Eintritt – online zum Download im Ticketshop oder vor Ort in den teilnehmenden Museen. Das 0 €-Ticket gilt auch für eine Begleitperson von Besucher*innen mit Schwerbehinderung. Wichtig: Das 0 €-Ticket beinhaltet keine kostenfreie hvv-Nutzung.
  • Das Ticket beinhaltet die kostenfreie Nutzung des hvv (Ringe A–F) am Veranstaltungstag von 16:00 Uhr bis 6:00 Uhr am Folgetag sowie des LANGE-NACHT-Bus-Shuttles
  • Außerdem ist die Nutzung der Historischen S-Bahn zwischen Altona und Bergedorf sowie des Barkassen-Shuttles vom Anleger Sandtorhöft zum Anleger Bremer Kai, Hansahafen (Deutsches Hafenmuseum – Schaudepot Schuppen 50A und PEKING / Stiftung Hamburg Maritim) enthalten.
  • Tickets sind in allen teilnehmenden Museen, an vielen Vorverkaufskassen in Hamburg und Umgebung sowie im Online-Ticketshop unter https://shop.langenachtdermuseen-hamburg.de/ erhältlich.

Viele kulturelle Highlights

Bei der Langen Nacht der Museen kommen alle Besucher*innen auf ihre Kosten – ob Natur, Technik und Handwerk, Geschichte und Erinnerungskultur oder Kunst, Musik und maritime Themen: Für jeden Geschmack ist etwas dabei! Zum ersten Mal nehmen in diesem Jahr zwei Ausstellungsorte in der HafenCity teil: Die Botschaft der Wildtiere und das Urbaneo – Junges Architektur Zentrum. Auch die Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe ist nach längerer Sanierungspause wieder dabei.

An der Schnittstelle von Natur, Wissenschaft und Alltag eröffnen sich überraschende Perspektiven auf die Welt um uns herum. Das Deutsche Zusatzstoffmuseum entschlüsselt, was sich hinter den Angaben auf Lebensmittelverpackungen verbirgt, während im Kaffeemuseum Burg die Kulturpflanze Kaffee nicht nur verkostet, sondern in ihrer globalen Bedeutung erfahrbar wird. Das Museum der Natur spannt den Bogen von der Geologie über die Mineralogie bis hin zur Zoologie und lädt zu einer Reise durch die Erd- und Lebensgeschichte ein.

Hier stehen Technik, Klang und kriminalistische Präzision im Mittelpunkt: Das Deutsche Zollmuseum erzählt Schmuggelgeschichten vom Altertum bis heute, während im electrum – Das Museum der Elektrizität ungewöhnliche Experimente zwischen Flötentelefon und Wurst-Widerstand zum Ausprobieren einladen. Im KomponistenQuartier Hamburg wird das musikalische Erbe der Stadt mit Live-Musik und Führungen lebendig. Das Polizeimuseum Hamburg bietet Einblicke in Spurensicherung und Polizeiarbeit – inklusive eines akrobatischen Auftritts der Hamburger Motorradstaffel.

Wie die Geschichte das Leben in Hamburg geprägt hat und bis heute nachwirkt, wird an vielen Orten erfahrbar. Im Altonaer Museum trifft norddeutsche Kulturgeschichte auf ein vielfältiges Mitmachprogramm für Familien. Das Auswanderermuseum BallinStadt ermöglicht eine Reise in die Lebenswelt der Auswander*innen des 19. Jahrhunderts. Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und der Geschichtsort Stadthaus halten die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wach und laden zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein. Im Speicherstadtmuseum wird mit Wiegen, Bemustern und Stapeln die traditionelle Arbeit der Speicherstadt in interaktiven Führungen lebendig. Maritime Traditionen und das Leben auf See prägen Hamburg seit jeher. Auf dem Museumsschiff RICKMER RICKMERS erzählt eine Ausstellung von Tieren als Glücksbringern an Bord, während die Stiftung Hamburg Maritim mit „Open Ship“ Einblicke in ihre historische Schiffsflotte bietet und zum Knotenlernen einlädt.

Die Kunstorte der Stadt eröffnen Perspektiven zwischen Material, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen. Im Achilles-Stiftung Glasmuseum stehen zeitgenössische Glasskulpturen im Fokus, während die Freie Akademie der Künste in Hamburg unrealisierte Visionen für die Stadt präsentiert. In der Sammlung Falckenberg treffen Besucher*innen auf Spoerris künstlerische Widersprüche und können selbst „fadenscheinige Orakel“ sticken. Der Kunstverein Harburger Bahnhof setzt sich mit der Installation „Plata o Plomo“ mit Macht und Gewalt auseinander. Auf der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe wird Industriekultur erlebbar – von der Arbeit der Wasserträger bis zur Taschenlampenführung durch das historische Gelände.

Wie Menschen ihre Stadt gestalten, zusammenleben und Zukunft denken, zeigen zahlreiche Orte der Langen Nacht der Museen. Das FC St. Pauli Museum öffnet das Millerntorstadion für Führungen und erzählt von Fußballkultur als Teil des Stadtlebens. Im Hamburger Genossenschafts-Museum stehen 170 Jahre gemeinschaftliches Wirtschaften im Fokus. Das Helmut-Schmidt-Forum lädt dazu ein, auf den Spuren des ehemaligen Bundeskanzlers durch Hamburg zu wandeln. Das Universitätsmuseum Hamburg zeigt, welches Potenzial in Mikroalgen steckt und wie sie genutzt werden können. Im Urbaneo – Junges Architekturzentrum geht es um die Frage, wie wir künftig leben wollen. Das vor—gänge museum für alternative stadt verbindet Siebdruck mit Stadtgeschichte, während das Zaubermuseum Bellacchini die Entwicklung der Zauberkunst zwischen Illusion und Unterhaltung nachzeichnet.

www.langenachtdermuseen-hamburg.de

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