29 Jan., 2026 | Allgemein, Kultur |

Selbstbildnis, um 1800
Aquarell und Gouache auf Elfenbein
7,1 x 5,3 cm
Hamburger Kunsthalle
© Hamburger Kunsthalle
Foto: Birgitt Schmedding
FOR YOUR EYES ONLY – Miniaturen der Romantik in der Hamburger Kunsthalle
6. Februar bis 7. Juni 2026
Mit FOR YOUR EYES ONLY. Miniaturen der Romantik widmet sich die Hamburger Kunsthalle erstmals umfassend der facettenreichen Kunst der Miniaturmalerei in Hamburg von ihrer Blütezeit um 1800 bis zu den 1840er-Jahren, als sie von den frühen Techniken der Fotografie abgelöst wurde. Den Ausgangspunkt bilden rund 100 Porträtminiaturen aus dem Bestand der Kunsthalle, die 2023–2024 konservatorisch und kunsttechnologisch erschlossen wurden. Erstmalig werden daraus rund 60 Miniaturen, zusammen mit rund 150 Leihgaben aus europäischen Sammlungen und Privatbesitz, teils ebenso erstmalig, zu sehen sein. Die Kleinstbildnisse werden durch Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik und Fotografie komplettiert. Die Fertigung von Miniaturen und ihre besondere Funktion werden dabei ebenso beleuchtet wie ihre technischen Veränderungen. Insgesamt präsentiert die Ausstellung im Harzen-Kabinett über 250 Objekte einer Epoche, die von gesellschaftlichem Wandel, europäischem Austausch und technischen Neuerungen geprägt war.
Das Bedürfnis nach einem Erinnerungsbild eines geliebten Menschen, das stets bei sich getragen werden kann, besteht bis heute. Vor der Erfindung der Fotografie stellten die Kleinstbildnisse kostbare Unikate dar. Dem Auftrag zur Fertigung einer Miniatur lag die innige Beziehung zweier Menschen zugrunde: Das Bildnis war tatsächlich für nur ein weiteres paar Augen bestimmt.
Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg
www.hamburger-kunsthalle.de
27 Jan., 2026 | Allgemein, Kultur |

Foto: Phillip Sell
Die Zuckerschweine im Hamburger Sprechwerk
Die Zuckerschweine sind vermutlich Hamburgs lustigste Improvisationstheatergruppe. Und „ein Stück Hamburger Kultur“, wie sie das Hamburg Journal einmal nannte. Genießen Sie einen Abend voller Überraschungen – mit Lachgarantie. Versprochen.
Sie sind schnell, schrill und unberechenbar: Die waghalsigen Impro-Spieler*innen gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, was passiert. Sie haben keinen Text, keine Requisite, keine Regie. Nach den Vorgaben des Publikums entstehen Szenen aus dem Stegreif, die es nur einmal gibt.
Improvisationstheater ist Theater pur. Theater ohne Kompromisse, Theater für den Moment. Live und ungeniert. Und immer nicht ganz ernst gemeint.
Seit Januar 2014 tritt die Impro-Combo regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat im Hamburger Sprechwerk auf. Die Spezialität der Zuckerschweine ist ihre unvergleichliche Impro-Show mit einer Extraportion Musik. Und in regelmäßigen Abständen laden sie andere Impro-Spieler zu sich ein: Zuckerschweine & Friends!
Zweimaliger Hamburger Impro-Meister, ein regelmäßig ausverkauftes Hamburger Sprechwerk, Auftritte in zahllosen deutschen Städten von Berlin bis Darmstadt, von Kiel bis Halle und beim NDR – die Zuckerschweine blicken auf eine bewegte Geschichte mit über 20 Jahren Bühnenerfahrung. Angefangen hatte alles im damaligen Mont Marthe in Eppendorf sowie in Geesthacht und Lüneburg. Es folgten fast zehn Jahre im legendären Foolsgarden in der Schanze, bis die Zuckerschweine ihre Impro-Zelte im Hamburger Sprechwerk aufschlugen. Zum Glück!
Weitere Infos unter: www.zuckerschweine.de
Hamburger Sprechwerk
Klaus-Groth-Str. 23
20535 Hamburg
Ticket-VVK: www.hamburgersprechwerk.de
Kartenpreise:
VVK: 12,00 € (inkl. VVK-Gebühren)
AK: 15,00 €, keine Ermäßigung
Do 05.02.26 um 20 Uhr Show
Do 02.03.26 um 20 Uhr Show
26 Jan., 2026 | Allgemein, Kultur |

Henri Martin, Junge Bäuerin in der Sonne, 1890 © Mulhouse, Musée des Beaux-Arts
Kinder, Kinder! Zwischen Repräsentation und Wirklichkeit – Ausstellung im Bucerius Kunst Forum
Die Ausstellung Kinder, Kinder! Zwischen Repräsentation und Wirklichkeit im Bucerius Kunst Forum widmet sich der Darstellung von Kindern in der Kunst vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Sechs Kapitel nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen neben Gemälden auch Fotografien, Arbeiten auf Papier, Druckgrafiken, Medienkunst und Skulpturen.
In der Ausstellung werden unter anderem Werke von Tizian, Anthonis van Dyck, Oskar Kokoschka, Paula Modersohn-Becker, Nobuyoshi Araki, Thomas Lawrence, Joshua Reynolds, Rineke Dijkstra, Judith Leyster, Christoph Amberger, Gerhard Richter uvm. gezeigt.
Der Facettenreichtum der Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Perspektiven und Funktionen von Kinderbildern über die Jahrhunderte hinweg. Ob als Symbol von Macht und Herrschaft, als Ausdruck von Mitgefühl oder als Momentaufnahmen glücklicher und trauriger Kindheiten: Die Darstellungen zeugen vom Wandel des Verständnisses vom Kindsein über die Jahrhunderte und verdeutlichen gleichzeitig die Bedeutung der Lebensphase Kindheit.
Bei dem Thema Kinderbilder spiegeln sich in besonderer Weise die Werte- und Normvorstellungen einer Gesellschaft und deren Wandel wider. So lassen sich anhand dieses Sujets etwa gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse ablesen. Herkunft, Status und mitunter auch das Geschlecht spielen hierbei eine wichtige Rolle. Dabei haben sich über Jahrhunderte hinweg gesellschaftliche Gruppen in der Inszenierung ihrer Kinder gegenseitig beeinflusst und zugleich ihre eigenen Darstellungen angepasst. Wie Kinder heute in der bildenden Kunst gezeigt werden, hängt also auch immer mit der Rezeption von Kinderbildern aus früheren Zeiten zusammen.
Die Ausstellung legt solche Querverweise und Prägungen der Vergangenheit bis heute offen und stellt dabei auch wiederkehrende Muster fest. Sie beginnt mit der Präsentation von Madonnendarstellungen, in welchen die Vorstellungen von Mutter-Kind-Beziehungen und ihr Einfluss über Jahrhunderte hinweg deutlich wird. Der Vater hingegen tritt meist in den Hintergrund. Erst wenn es darum geht, den Stammhalter der Familie vorzustellen, zeigen sich die Väter stolz und bewusst an der Seite ihres jungen Nachwuchses. Bis in die Moderne sind intime Vater-Kind-Bilder eine Seltenheit.
Mit dem Entdeckungskoffer durch die Ausstellung
Erstmals zu dieser Ausstellung steht den jungen Besuchern und Besucherinnen ein Entdeckungskoffer für den Besuch zur Verfügung, der kostenfrei an der Kasse oder Garderobe ausgeliehen werden kann. Der Koffer bietet Kunstentdeckern und -entdeckerinnen im Grundschulalter die Möglichkeit, Kunst auf spielerische Weise zu erleben, und enthält verschiedene Sehwerkzeuge und Materialien. Fernrohr, Farbbrille, Prisma und Lupe laden dazu ein, die Ausstellung und das Haus auf eigene Faust zu erkunden. Zu den Inhalten gehören zudem spannende Aufgaben, welche die Aufmerksamkeit auf Details in der Kunst lenken. So erfahren sie spiele-risch mehr über die Kunst, setzen sich aktiv mit den Werken auseinander und entwickeln eigene Perspektiven dazu.
21 Jan., 2026 | Allgemein, Kultur |

Nilz Bessel
Die kleine Raupe Nimmersatt – Theater für Kinder ab 3 Jahren im Goldbekhaus
Mittwoch 11. Februar um 11 Uhr
Nach dem bekanntesten Bilderbuch der Welt mit Mitteln des Schwarzlichttheaters. Aus einem kleinen weißen Ei auf einem einsamen Blatt im Mondschein wird unversehens erst eine hungrige Raupe und dann ein strahlend schöner Schmetterling! Wie kann das sein? Die Sonnenwärme eines Sonntagmorgens lockt die kleine Raupe ans Licht, und sie macht sich auch sogleich auf den Weg. Wohin? Nun, zu allem Essbaren, das sie finden kann, denn diese kleine Raupe hat Riesenappetit!
Sie frisst und frisst und wird immer größer und dicker bis eines Tages …
Präsentiert vom Theater Mär | Mit: Nilz Bessel und Robert Scholz
Bühne zum Hof | VVK und TK 11,- Kind | 16,50 Erwachsener | 35,20 Familien (3 Personen) | Kitas und Gruppen (ab 7 Personen) 8,- je Kind
Goldbekhaus e.V.
Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg
Weitere Infos:
www.goldbekhaus.de
19 Jan., 2026 | Allgemein, Gesundheit, Veranstaltungen |

„100.000 km Blutbahn“: Ein multimediales Exponat veranschaulicht den menschlichen Blutkreislauf und seine beeindruckende Länge
Faszination Mensch: Interaktive Ausstellung im QUARREE lädt zur Entdeckungsreise durch den Körper ein
Wie viele Zellen hat der menschliche Körper? Ist unser Blutkreislauf wirklich rund 100.000 Kilometer lang? Und woher weiß das Herz eigentlich, dass es schlagen soll? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die interaktive Ausstellung „Faszination Mensch“, die vom 29. Januar bis 14. Februar im QUARREE Wandsbek zu sehen ist.
In insgesamt sechs Ausstellungsbereichen nimmt „Faszination Mensch“ Besucherinnen und Besucher mit auf eine spannende Expedition durch den menschlichen Körper. Anatomie, Stoffwechsel, Sinne und Gesundheit stehen dabei ebenso im Fokus wie moderne medizinische Erkenntnisse. Im Mittelpunkt der Ausstellung mit 45 interaktiven Stationen steht der eigene Körper, der durch mediale Einblicke, Experimente und Mitmachangebote erlebbar wird.
Die Ausstellung ist intuitiv und spielerisch gestaltet und richtet sich besonders an Kinder, Jugendliche und Familien. An mehreren Quiz-Stationen kann das neu erworbene Wissen direkt getestet werden.
Die Medienexponate machen zahlreiche Aspekte der menschlichen Anatomie anschaulich erfahrbar: An Touchscreens lässt sich etwa in den Blutkreislauf zoomen oder die Anatomie der Hand erkunden. Eine Vitrine zeigt die wichtigsten chemischen Elemente, aus denen der menschliche Körper besteht. Echte Schnittbilder ermöglichen einen Blick ins Innere des Körpers, während an anderen Stationen die eigene Reaktionsfähigkeit oder sogar die Pumpleistung des Herzens getestet werden kann. Eine Wärmebildkamera macht sichtbar, wie unterschiedlich warm einzelne Körperbereiche sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch alltagsnahe Tipps zu Themen wie Herzgesundheit und Ernährung.
„Mit der Ausstellung ‚Faszination Mensch‘ holen wir ein spannendes, lehrreiches Angebot ins QUARREE, das Wissen und Erlebnis auf besondere Weise verbindet“, sagt Adel Kachroudi, Center Manager des QUARREE Wandsbek. „Gerade für Familien bietet die Ausstellung eine tolle Gelegenheit, gemeinsam Neues zu entdecken, Fragen zu stellen und den eigenen Körper besser kennenzulernen – ganz ohne Eintritt und mitten im Alltag.“
Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie unter www.quarree.de.
15 Jan., 2026 | Allgemein, Bildung, Kultur |
Florale Geschichten – Menschen und Pflanzen erzählen
Jubiläumsprojekt zum 100-jährigen Bestehen des Botanischen Sondergartens Wandsbek
Im Jubiläumsjahr 2026 feiert der Botanische Sondergarten Wandsbek sein 100-jähriges Bestehen und lädt alle Interessierten herzlich ein, Teil des besonderen Jahresprojekts „Florale Geschichten“ zu werden. Seit 1926 ist der Sondergarten ein Ort der Begegnung zwischen Mensch und Natur – und dieses Jubiläum wird mit einem lebendigen Mitmach-Projekt gefeiert.
Im Rahmen von „Florale Geschichten“ entsteht Monat für Monat ein gemeinsames Erzählwerk, das botanisches Wissen, persönliche Erlebnisse und kulturelle Traditionen miteinander verbindet. Ob spannende Fakten, Erinnerungen oder besondere Anekdoten rund um die Pflanze des Monats – jede Geschichte ist willkommen! Besonders gefragt sind auch Beiträge zu Traditionen und Bräuchen aus anderen Kulturen und Ländern, die zeigen, wie Pflanzen weltweit genutzt, gefeiert oder verehrt werden.
Erste Pflanze des Monats: Die Kaffeepflanze
Den Auftakt macht im Januar 2026 die Kaffeepflanze. Als tropische Kulturpflanze steht sie symbolisch für die Begegnung der Menschen und ist – im wahrsten Sinne des Wortes – häufig „in aller Munde“. Kaffee verbindet Menschen weltweit, ob beim morgendlichen Ritual, im Gespräch mit Freundinnen und Freunden oder als Teil kultureller Traditionen. Die Kaffeepflanze lädt dazu ein, Geschichten über Begegnungen, Bräuche und persönliche Erlebnisse rund um das beliebte Getränk und seine Pflanze zu teilen.
Neu: Digitale Werkstatt-Treffen via Zoom
Im Jubiläumsjahr finden die monatlichen Werkstatt-Treffen online via Zoom statt. Hier werden die neue Pflanze des Monats vorgestellt und die eingereichten Beiträge zu den vorherigen Pflanzen präsentiert. So entsteht ein lebendiger Austausch rund um botanisches Wissen und persönliche Erfahrungen. Die Zoom-Meetings werden in deutscher Sprache abgehalten, das Projekt selbst läuft zweisprachig – Beiträge können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden, um den internationalen Austausch zu fördern. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
So können Sie mitmachen:
– Digital: Nehmen Sie an den Zoom-Meetings teil und erfahren Sie mehr über die Pflanze des Monats.
– Schriftlich: Teilen Sie Ihre eigenen Geschichten und Erlebnisse – schriftlich auf Deutsch oder Englisch.
– Persönlich: Besuchen Sie den Botanischen Sondergarten Wandsbek und erleben Sie die Pflanzen des Monats live vor Ort.
– Lassen Sie sich von den Beiträgen anderer inspirieren und gestalten Sie das gemeinsame Erzählwerk aktiv mit.
Alle Informationen zur Teilnahme, zur Anmeldung für die Zoom-Termine und zur Einreichung von Beiträgen sind zu finden auf der Homepage des Botanischen Sondergartens Wandsbek
unter https://www.hamburg.de/go/1129724.