Der Riesenflieger A380 kommt jetzt täglich

Zwischen Hamburg und Dubai gibt es jetzt den ersten Linienflug mit der Großmaschine der Baureihe Airbus A380. Ab heute landet der Flieger der Fluggesellschaft Emirates täglich um 19 Uhr und startet zwei Stunden später wieder Richtung Dubai.

Extraumbauten am Flughafen

In den vergangenen Monaten hatte der Flughafen für dieses Vorhaben extra die Abfertigung und die Fluggastbrücken umgebaut. Nun können auf dieser Strecke rund ein Fünftel mehr Gäste abgefertigt werden. Emirates-Chef Volker Greiner erwartet positivte Auswirkungen auf die Einkünfte im Tourismusbereich für Hamburg und die Metropolregionen und damit auch auf die lokale Wirtschaft.

Köhlbrandbrücke wird wohl durch Tunnel ersetzt

Das Wahrzeichen in Hamburg ist nicht mehr im besten Zustand. Das 44 Jahre alte Bauwerk erreicht spätestens 2030 das Ende ihrer geplanten Lebenszeit.

Ab Donnerstag wird im Aufsichtsrat der Hafenbehörde Hamburg Port Authority über die endgültige Entscheidung beraten. In den Monaten zuvor wurden die verschiedenen Lösungen bereits erörtert. Eine neue Brücke müsste demnach mindestens 20 Meter höher werden, um auch den immer größer werdenden Containerschiffen die Durchfahrt zum Seitenarm der Nordelbe und dem Containerterminal Altenwerder zu ermöglichen.

Dagegen steht die Idee mit dem Tunnel, der bei aller Prüfung wohl die wirtschaftlichere Variante darstellt. Zwar werden die Herstellungskosten je nach Ausstattung mit 300 bis 500 Millionen Euro teurer, als eine Köhlbrandbrücke 2.0, dafür würde der Tunnel mit einer geplanten Nutzungszeit von rund 130 Jahren fast doppelt so lange nutzbar sein. Er wäre außerdem witterungsunabhängig und eine neue Brücke wäre in der laufenden Instandhaltung deutlich teurer.

Multifunktionstunnel im Gespräch

Der neue Tunnel könnte aus mehreren Etagen bestehen. Während auf der oberen Ebene zwei bis drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung für Autos und Lkw genutzt werden können, wäre auf der unteren Ebene ein automatisches Containerbeförderungssystem denkbar, neben einem Radweg.

Ersatz ist unausweichlich

Tatsache ist, dass die Tage der bisherigen Brücke gezählt sind. Und die Zeit drängt, da sie zunehmend maroder wird. Täglich fahren rund 38.000 Fahrzeuge über die Brücke, die mehr und mehr Risse bekommt. Bereits seit 2012 gilt ein Überholverbot für Lkw, um die Substanz zu schonen. Aber auch das wird nicht mehr lange reichen. Die Behörde plant ab Januar 2019 einen zusätzlichen Mindestabstand von 50 Metern für Lkw, um die geplante Nutzungszeit bis 2030 noch hinzubekommen. Spätestens dann jedoch muss der Ersatz stehen.

Diskutieren Sie mit: Welche Lösung halten Sie für die beste? Ist ein solcher Tunnel die richtige Entscheidung oder sollte Hamburgs Wahrzeichen unter allen Umständen gerettet werden?

Rosa Müllsäcke sollen aus dem Stadtbild verschwinden

Rund 11.300 Haushalte in Hamburg haben keine Mülltonne, so dass die Bewohner ihren Müll in rosa Müllsäcken an die Straße stellen. Das Problem hierbei: oftmals werden die Müllsäcke nicht vorschriftsmäßig erst am Vorabend vor der Abholung auf die Straße gestellt, sondern liegen zum Teil schon Tage vorher auf den Straßen und stinken vor sich hin. Dem möchte der rot-grüne Senat nun verstärkt entgegenwirken.

Ämter gewillt, Eigentümer wehren sich

Im Hamburger Stadtteil Ottensen wurden in einem Pilotprojekt relativ zügig an 16 Standorten unterirdische Müllbehälter genehmigt, wofür auch schon mal ein Parkplatz geopfert wurde. Bis 2020 soll sich die Unterversorgung auf nur noch rund 250 Haushalte beschränken.

Im Eimsbüttel klappt das allerdings nicht so gut. Hier konnten nur vier neue Standorte geschaffen werden. Grund hierfür sind die Eigentumsverhältnisse, da viele Gehwege zur Hälfte den Hausbesitzern gehören und diese sich gegenüber dem Vorhaben quer stellen.