Halsschmerzen? Rasch richtig reagieren

Wenn uns Halsschmerzen heimsuchen, wenn wir das berüchtigte Kratzen verspüren, uns fühlen, als hätten wir ein Reibeisen verschluckt, dann schmerzt meist der Rachen, der Bereich zwischen Mund und Luftröhre. Täglich durchströmen ihn krankmachende Bakterien und Viren. In der kalten Jahreszeit, wenn die Atemluft viel zu trocken ist, werden die Rachenschleimhäute schlecht durchblutet, die Erreger haben leichtes Spiel. Als Frühzeichen der Infektion schwillt die Schleimhaut an – Halsschmerzen entstehen. Gut, dass es ein rezeptfreies Therapeutikum für die ganze Familie gibt, das laut einer brandneuen klinischen Studie effektiv und lang anhaltend Halsschmerzen lindern kann.

Der Rachen – die etwa 13cm lange Strecke zwischen Mund und Luftröhre – ist die erste Abwehrlinie des Körpers gegen eingeatmete Krankheitserreger. Die größten Probleme verursachen in der Regel Erkältungsviren. Sie haben es vor allem im Herbst und Winter leicht, sich in den durch trocken-kalte Luft geschwächten Rachenschleimhäuten festzusetzen. Das macht in der kalten Jahreszeit eine konsequente Nasenatmung so wichtig. Denn auf dem Weg durch die Nase wird die Atemluft erwärmt und angefeuchtet und hält so die Schleimhäute möglichst gesund und abwehrstark. Auch in Wohnräumen sollte durch Luftbefeuchter oder durch Pflanzen ein Wert von 45% relativer Luftfeuchte eingehalten werden.

Halsschmerzen – meist sind Viren schuld

Doch selbst gesunde Schleimhäute sind nicht immun gegen Erreger. Interessant: Halsschmerzen werden in ca. 80% aller Fälle von Viren ausgelöst, nur in gerade einmal 20% sind Bakterien die Ursache. Ihr Eindringen in unsere Atemwege spüren wir nicht. Erst nach einer gewissen symptomfreien Periode, der sogenannten „Inkubationszeit“, machen sich erste Krankheitszeichen bemerkbar. Jetzt entzünden sich die Schleimhäute und schwellen an. Der Hals kratzt, brennt und wird trocken, die Stimme wird heiser. Heftige Schmerzen, Schluckbeschwerden, Husten, Schnupfen und häufig sogar Fieber können wenig später folgen. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, denn in jeder Stunde ohne geeignetes Arzneimittel können sich die Erreger weiter vermehren und eine Therapie erschweren. Linderung in wenigen Minuten, lang anhaltend über Stunden – Jetzt schlägt die Stunde eines sowohl gegen Viren als auch gegen Bakterien wirksamen Halsschmerzmittels (Dorithricin, Lutschtablette, rezeptfrei, Apotheken), dessen herausragende Wirksamkeit bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden gerade in einer brandneuen placebokontrollierten Doppelblindstudie erfolgreich nachgewiesen wurde. Vor allem vom sehr schnellen Eintritt der lindernden Wirkung waren die prüfenden Experten beeindruckt. Schon in wenigen Minuten nach Lutschen der ersten Dosis reduzierten sich bei den untersuchten Patienten die Symptome deutlich. Besonders erfreulich: Die Wirkung hielt über Stunden an. Zudem stieg die Wahrscheinlichkeit, dass die schmerzhafte Halsentzündung nach 72 Stunden völlig ausgeheilt war, um 64%. Das ist überaus bemerkenswert und in der Tat findet sich kein anderes Halsschmerzmittel mit vergleichbar guten klinischen Daten, betonen Experten wie der Garmisch- Partenkirchner Allgemeinarzt Dr. Bernhard Popp. Selbst wenn die Erkältung bereits weiter fortgeschritten sein sollte, sorgen die antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften der Wirkstoffkombination für eine merkliche Linderung.

Antiviral, antibakteriell und Immunsystem stärkend

Wenn für die meisten Fälle von Halsschmerzen Viren verantwortlich sind, warum legen dann Experten so viel Wert auf eine Zweifachwirkung, also auch gegen Bakterien? „Weil Bakterien eine sogenannte Superinfektion auslösen können“, erklärt Dr. Popp. „Wenn die Schleimhäute von der zuerst ablaufenden Virenattacke geschwächt sind, haben sie einfach keine Kraft mehr, eindringende Bakterien abzuwehren. Solche bakterielle Superinfektionen können ganz üble Verläufe nehmen bis hin zu Bronchitis oder sogar Lungenentzündungen. Insofern ist eine antibakterielle Wirksamkeit von großer Bedeutung.“ Wichtig ist, dass bei einer Dorithricin-Anwendung kein herkömmliches Antibiotikum zum Einsatz kommt, sondern Tyrothricin, ein spezieller bakterienzerstörender Wirkstoff, der eine ausschließlich lokale Wirkung hat und im Magen sofort aufgelöst wird. Nebenwirkungen auf die Darmflora sind daher auszuschließen, Resistenzen nicht zu befürchten. Noch eine weitere auffallende Besonderheit weist Tyrothricin auf: Der Wirkstoff beschleunigt die körpereigene Immunabwehr, bremst also Infektionen auf natürlichem Wege aus. Dank der guten Verträglichkeit ist die Therapie sogar schon für Kinder ab zwei Jahren zugelassen, eignet sich also für die ganze Familie.

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Nicht nur Lutschen – auch schonen

Wird der Körper von Viren oder Bakterien angegriffen, sind wirksame Halsschmerztabletten nur ein Teil einer vernünftigen Reaktion. Viel zu selten wird darauf geachtet, den Körper jetzt zu schonen. Also ist Sport zu vermeiden, Rauchen und Alkohol verbieten sich sozusagen von selber. Und vor allem: reichlich trinken. Denn durch eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr können eingedrungene Erreger wesentlich schneller wieder ausgeschwemmt werden. Aber bitte keine kalten Getränke zu sich nehmen. Im Gegenteil: lauwarme Tees oder aufgewärmtes Wasser sind ideale Möglichkeiten, gegen die Erreger zusätzlich anzugehen. Denn je wärmer die zugeführte Flüssigkeit ist, um so stärker weiten sich die Blutgefäße von Rachen und Mundraum. Dadurch gelangen mehr der dringend benötigten Abwehrzellen an den Ort des Geschehens und um so schneller gelingt es dem Körper, das Seine zur Genesung beizutragen. Kein Grund also, sich vor Halsschmerzen zu fürchten. Der Winter kann kommen – die Abwehrkräfte stehen!

Verlosung

Nicht nur wer Halsschmerzen hat, braucht warme Getränke. Geradezu ideal daher ein praktischer Isolierbecher mit 450 ml Fassungsvermögen mit Anschlusskabel an eine 12V-Autosteckdose zum Erhitzen von Tee, Kaffee oder heißer Schokolade. Die Alster Rundschau verlost 3 dieser idealen Helfer. Schicken Sie bis zum 22. Februar 2019 eine E-Mail mit dem Stichwort „Halsschmerzen“ sowie Ihrem Namen und Adresse an gewinnspiel@ auc-hamburg.de. Das Los entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dieselfahrverbot bringt offenbar nichts

Seit einigen Monaten gibt es jetzt in der Max-Brauer-Alle und in der Stresemannstraße Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Aktuelle Messungen im Oktober bestätigen jetzt: Beide Standorte sind stärker belastet, als noch vor einem Jahr.

Vorjahresvergleich fällt vernichtend aus

Die Stickoxid-Werte der Messstationen beider Straßen wurden mit dem Vorjahreswert im Oktober verglichen. Das ernüchternde Ergebnis: Der Abgas-Ausstoß ist in beiden Straßen sogar um rund 23 Prozent gestiegen. Im Monatsmittel wurden 48 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft gemessen. Im Vorjahr waren es noch 39 Mikrogramm – ganz ohne Fahrverbot.

Weniger Anstieg ohne Fahrverbot

Verglichen wurden auch die Werte von Messstationen in der Habichtstraße und der Kieler Straße, in denen es kein Dieselfahrverbot gibt. Zwar sind auch hier die Werte angestiegen, jedoch nur um 17 bzw. 22 Prozent.

Fahrverbot nur „PR-Gag“

Die Sinnhaftigkeit solcher Fahrverbote ist stark umstritten, da der Dieselverkehr durch diese Maßnahme nicht weniger wird, sondern sich nur auf die umliegenden Straßen verlagert. Der Bürgerschaftsabgeordnete Norbert Hackbusch von den Linken nennt die Fahrverbote PR-Gag und Beruhigungsmittel. Auch der CDU-Umweltexperte Stephan Gramm spricht sich gegen die Fahrverbote aus. Eine Stellungnahme der Umweltbehörde steht bislang noch aus.

Diskutieren Sie mit: Wie sinnvoll sind die Durchfahrtverbote Ihrer Ansicht nach auf den beiden Hamburger Strecken? Schreiben sie uns einen Kommentar!

Engpass bei den Heuschnupfen-Medikamenten

Nach Aussage der Apothekerkammer Schleswig-Holstein kommt es in diesem Sommer zu einem Engpass bei den sogenannten Antihistaminika. Diese seien bereits jetzt gar nicht mehr so leicht zu bekommen.

Früher Sommer ist Schuld

Durch das in diesem Jahr sehr früh einsetzende Sommerwetter konnten sich die Pollen in ganz Europa stark vermehren. Hierdurch stieg die Nachfrage nach Medikamenten gegen Heuschupfen so stark an, dass die Hersteller mit der Produktion nicht mehr hinterherkamen. Es werde vermutlich drei Monate dauern, bis die derzeitigen Produktionsrückstände wieder aufgearbeitet sind. Bis dahin bleibt vielen Geplagten nur das Ausweichen auf andere Präparate und Wirkstoffe.

Diskutieren Sie mit: Was machen Sie gegen Heuschupfen und Co.? Schreiben Sie uns Ihr Kommentar.

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