MICHEL Kinder- und Jugend-Filmfest / Gewinnen Sie Karten!

27 September – 5 Oktober

Ab dem 27. September 2019 ist es wieder so weit: Die 17. Ausgabe des MICHEL Kinder- und Jugend-Filmfests präsentiert neun Tage lang ein buntes Filmprogramm für kleine und große Cineast*innen zwischen 4 und 16 Jahren.

Beim MICHEL werden fremdsprachige Produktionen für Kinder auf Deutsch eingesprochen und für Jugendliche untertitelt. Die Filmvorführungen werden von Kinder- und Jugendmoderator*innen präsentiert, die auch die internationalen Filmgäste begrüßen und interviewen. Ebenfalls hat das Publikum dabei die Möglichkeit Fragen zu stellen. Eine siebenköpfige Kinder- und Jugendjury zwischen 12 und 16 Jahren vergibt im Rahmen der MICHEL-Abschlussveranstaltung im Abaton-Kino den mit 5.000 Euro dotierten Filmpreis. Verliehen wird dieser von der Hamburgischen Kulturstiftung und der Ian und Barbara Karan Stiftung an den besten Film der Wettbewerbssektion.

Einen Blick hinter die Kulissen erhalten und teilen die MICHEL Movie Kids in Radio- und Blogbeiträgen, in denen sie über das tägliche Festivalgeschehen berichten und die Filmgäste interviewen.

Neben dem regulären Filmprogramm erwartet die Kinder und Jugendlichen ein vielfältiges Rahmenprogramm aus Veranstaltungen und Workshops im Festivalzelt von FILMFEST Hamburg am Allende-Platz. Der Besuch aller Workshops ist mit vorheriger Anmeldung kostenlos.

Auch die ganz Kleinen kommen nicht zu kurz und können ihre ersten Kinoerfahrungen beim Screening der „Reihe für Minis“, einer ausgewählten Sammlung von Kurzfilmen, sammeln.

Weitere Infos gibt es unter www.michel-kinderfilmfest.de/

Gewinnen Sie mit der Alster Rundschau

Die Alster Rundschau verlost 10x 2 Freikarten für den 3.10. oder 4.10.2019. Senden Sie bis zum 30.09.2019 eine E-Mail mit Ihrem Namen und Adresse, dem Kennwort „Michel Filmfest“ sowie dem gewünschten Film und Datum an gewinnspiel@auc-hamburg.de. Die Liste zum Auswählen finden Sie unten. Das Los entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

3.10.
11:00 „Lauf Emu, Lauf“ Empfohlen ab 10 Jahren. Englisch mit deutscher Einsprache.
14:00 „Eine Kolonie“ Empfohlen ab 12 Jahren. Französisch mit deutschen und englischen Untertiteln.
17:00 „100 Kilo Sterne“ Empfohlen ab 14 Jahren. Französisch mit deutschen Untertiteln.

4.10.
11:00 „Sune vs. Sune“ Empfohlen ab 9 Jahren. Schwedisch mit deutscher Einsprache.
16:30 „Psychobitch“ Empfohlen ab 14 Jahren. Norwegisch mit deutschen Untertiteln.

Obstbauer müssen auf Klimawandel reagieren

Das sprichwörtliche Hamburger Schmuddelwetter ist auch nicht mehr das, was es mal war. 2018 bescherte Hamburg eine Jahrhundert-Hitzeperiode und 2019 zeigte sich bislang äußerst labil. Mal zu heiß, mal zu kalt, zu trocken, zu nass… das Klima wird unbeständiger und unberechenbarer, da sind sich viele Wetterexperten einig.

Das Alte Land muss sich anpassen

In einem Versuchszentrum der niedersächsischen Landwirtschaftskammer werden die Folgen des Klimawandels mit rund 1000 Obstbaubetriebe in Norddeutschland untersucht. Anhand der Wetterdaten von über 40 Jahren konnte nachgewiesen werden, dass auch im Alten Land die Durchschnittstemperatur seit 1975 um 1,7 Grad gestiegen ist. Eine Folge: die Obstblüte setzt heute deutlich früher ein, als noch vor 40 Jahren.

Erfahrungen nichts mehr wert

Der gesamte Obstanbau reagiert äußerst sensibel auf jede Form von Veränderungen. Dr. Karsten Klopp, der Leiter des Esteburg Obstbauzentrum Jork sagt: „Diese Komplexität führt dazu, dass unser Wissen, unser Erfahrungsschatz im Obstbau durch die Veränderungen im Zuge des Klimawandels quasi entwertet wird.“

Tatsächlich reagieren auch die Obstbauern bereits auf die Veränderungen. Durch die frühe Obstblüte steigt die Gefahr, dass ein später Frost die Bäume schädigt, so dass die Bauern mit einer Frostschutzberegnung versuchen, dies zu verhindern.

Pfirsiche und Aprikosen wachen nun auch im Alten Land

Obstsorten und Südfrüchte, die sich früher maximal bis in den Süden Deutschlands anbauen ließen, wachsen zwischenzeitlich auch schon im Alten Land. Dafür leidet traditionelles Obst, wie zum Beispiel der Holsteiner Cox, sehr unter den neuen Bedingungen. „Die Qualität des Apfels verändert sich, er ist nicht mehr so lagerfähig“, beklagt Klopp hierzu. Seine ursprünglichen Anbaugebiete werden langsam von anderen Apfelsorten, wie z.B. der aus Neuseeland stammende Braeburn verdrängt, die mit den veränderten Klimabedingungen besser zurechtkommen. Der Holsteiner Cox wandert unterdies immer weiter nach Norden.

Problem: Extremwetter

Die Beständigkeit und Verlässlichkeit der jahreszeitlich geprägten Witterung wird heutzutage durch Wetterspitzen deutlich häufiger gestört, als noch vor einigen Jahrzehnten. Extreme Hagelfälle im Sommer, intensive Hitze und Sonneneinstrahlung oder überflutete Felder durch Starkregen setzen den Früchten immer wieder zu und sorgen für spürbare Ernteausfälle.

Neue Schädlinge freuen sich auf mehr Wärme

Höhere Temperaturen sorgen auch dafür, dass die Obstschädliche sich schneller vermehren. Einer der größten Obstschädlinge, der Apfelwickler (eine Nachtfalterart), konnte anstatt nur einer Larvengeneration pro Jahr im letzten warmen Sommer eine zweite produzieren. Der Schädlingsbefall könnte sich hierdurch vor der Ernte leicht verdoppeln. Auch neue Schädlinge, die sich bislang in der Norddeutschen Vegetation nicht besonders wohl fühlten, breiten sich durch das wärmere Klima immer weiter aus.